Unter dem Motto „Die Marke Ich“ fand am 17. Mai ein Workshop für Studentinnen statt. Geleitet wurde der Workshop von Christoph Kröger und Sarah Robrecht vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity–Chancengleichheit e.V. „Frauen sind oft sehr selbstkritisch, was die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten angeht“, merkte die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der FH Bielefeld, Prof. Dr. Michaela Hoke, in ihrer Begrüßungsrede an. „Dieser Workshop soll Ihnen Mut machen.“ Auch Dr. Ulrike Struwe, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums, stellte in ihrem Grußwort die besondere Bedeutung von Selbstbewusstsein und Selbstmarketing für den Übergang Studium – Beruf heraus.
Ziel des Workshops war es, junge Frauen dabei zu unterstützen, den Übergang von Studium in eine berufliche Karriere aktiv zu gestalten. Sich die eigenen Kompetenzen bewusst zu machen und schon Erreichtes wertschätzend zu betrachten – die „Marke Ich“ entwickeln, waren die zentralen Themen, die von den Teilnehmerinnen mit dem Ansatz des Design Thinking bearbeitet wurden. "Es war toll, sich die eigenen Kompetenzen einmal bewusst zu machen" und "Ich habe gar nicht gewusst, was ich schon alles geschafft habe", waren am Ende des Tages die Erkenntnis zweier Workshopteilnehmerinnen, die damit gleichsam für viele sprachen.
Die jungen Frauen wurden von erfahrenen Rollenvorbildern aus Unternehmen und Hochschule begleitet, die während der Veranstaltung einen Einblick in ihre berufliche Wirklichkeit und ihren Karriereweg gaben. Dr.-Ing. Mareen Vaßholz, Corporate Strategy and Digital Transformation Manager bei der Firma WAGO Kontakttechnik, berichtete von ihren Erfahrungen als Frau in einem MINT-Beruf. Von der Fachhochschule Bielefeld standen Prof. Dr. Vivian Carstensen und Prof. Dr. Elke Koppenrade den Teilnehmerinnen Rede und Antwort. Eine Botschaft der Frauen, die sich im Beruf durchgesetzt haben: "Du kannst alles schaffen, wenn Du dafür brennst."
Der Workshop war ein Gemeinschaftsprojekt des Gleichstellungsbüros der FH Bielefeld, des Praxisbüros im Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik, der Universität Bielefeld und des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.