Bielefeld (fhb). Gestern eröffnete Professor Dr. Jörg-Michael Keuntje die jährlich stattfindenden FH-Wochen für Studieninteressierte im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit. Bis zum 8. Februar stellen Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 31 Studiengänge der Fachhochschule (FH) Bielefeld vor. Das Programm beinhaltet Studiengänge verschiedener Studienmodelle am Campus Bielefeld, Campus Minden und am Studienort Gütersloh.
Professor Dr. Jörg-Michael Keuntje gab den Studieninteressierten bei der Eröffnungsveranstaltung Zahlen, Daten und Fakten sowie „Appetithäppchen“ zu den Bachelorstudiengängen an der FH Bielefeld, die im Laufe der FH-Wochen detailliert vorgestellt werden. „Kreativität, Wissenschaft und Praxis sind drei Mottoworte, unter die wir die Studiengänge an der FH stellen“, sagte Keuntje. Er erklärte die verschiedenen Studienmodelle Vollzeitstudium, duales Studium, praxisintegriertes Studium und berufsbegleitendes Studium und stellte die besonderen Merkmale der FH Bielefeld heraus. „Wir bieten unseren Studierenden einen hohen Anteil an praktischen Phasen und unsere Lehrenden haben Kontakte in die Industrie“, erklärte Keuntje. Zudem gebe es neben den Vorlesungen seminarischen Unterricht in kleineren Gruppen, der eine individuelle, persönliche Betreuung der Studierenden ermögliche.
Des Weiteren erklärte Keuntje den Unterschied zwischen einem Studium an der Fachhochschule und an der Universität und wie Studienplätze nach dem Numerus clausus (NC) vergeben werden. „An der FH steht die Anwendung der Wissenschaft im Vordergrund, an der Uni die wissenschaftliche Disziplin.“ Ein NC entstehe immer dann, wenn deutlich mehr Bewerbungen eingehen als Studienplätze vorhanden sind. In zwei voneinander getrennten Verfahren werden die Studienplätze zu 80 Prozent nach Qualifikation und zu 20 Prozent nach Wartezeit vergeben.
Darauf folgend stellte Keuntje das Serviceangebot der Zentralen Studienberatung vor und erläuterte, wie Studierende mit Kompetenztraining, psychosozialer Beratung und Finanzierungsberatung vor und während des Studiums unterstützt werden. „Wir möchten die Studierenden dazu bringen, problemlösend denken zu können“, sagte Keuntje.
Programm der FH-Wochen