Bielefeld. Um Möglichkeiten für Kooperationen mit chinesischen Hochschulen auszuloten, empfing die Fachhochschule Bielefeld am 7. Mai eine Delegation der Xihua University. Die Xihua University mit 40.000 Studierenden liegt in Chengdu im Südwesten Chinas. Ihr Vizepräsident Prof. Dr. Fei Ling sowie der Leiter des International Office, Prof. Dr. Luo Bo, kamen in Begleitung von Prof. Dr. Xie Tao und Kevin Martin, die über langjährige Erfahrungen in der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit verfügen.
Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk stellte der Delegation aus China die FH Bielefeld vor. Die Gäste erhielten einen Einblick in die Fachbereiche, Studienangebote und Forschungsgebiete. Da sich die Delegation insbesondere für technische Studiengänge und das praxisintegrierte Studium interessiert, wurden auch der Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik sowie das praxisintegrierte Studium in Gütersloh von Dr. Alexandra Nitz, Referentin für Internationales im Fachbereich, und Dr. Marian Brackmann, Projektkoordinator „Campus Gütersloh“, vorgestellt. Prof. Dr. Fei Ling präsentierte seinen Gastgebern die chinesische Hochschule.
Die vierköpfige Delegation zeigte reges Interesse an der FH Bielefeld. In größerer Diskussionsrunde mit Teilnehmern aus dem Präsidium, dem International Office und dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik wurden erste Möglichkeiten für Kooperationen der Studienangebote diskutiert. Der Ausbau der deutsch-chinesischen Hochschulkooperationen ist strategisches Ziel der Xihua University. Präsidentin Schramm-Wölk betonte die Bedeutung chinesischer Hochschulen für die FH Bielefeld. In Bezug auf die weitere Internationalisierung sei China ein besonders wichtiger Partner. Ähnlichkeiten bezüglich der angebotenen Studiengänge und der engen Beziehungen, die beide Hochschulen zu Unternehmen in der Region pflegen, seien gute Ausgangspunkte für weitergehende Kooperationsgespräche.