1. Strukturen statt Sonderfall (Universal Design)
Gestaltung von Lehrformaten, Kommunikationswege, räumlicher und digitaler Infrastruktur, die für alle Menschen in größtmöglichem Umfang nutzbar sind, ohne dass Anpassungen oder spezialisierte Designs erforderlich sind.
2. Beratung und Unterstützung
Gewährleistung zugänglicher Informationsangebote und niedrigschwelliger Beratung für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende. Auf- und Ausbau der hochschulischen Unterstützungsangebote.
3. Selbstbestimmung und Mitgestaltung (Agency)
Perspektiven von Hochschulangehörigen mit Beeinträchtigungen als ‘Expert:innen eigener Sache’ berücksichtigen und einbeziehen. Förderung von partizipativen Mitgestaltungsmöglichkeiten und studentischen Peer-Projekten.
4. Inklusion und Zugänglichkeit als Governance-Dimension
Entwicklung und Verankerung inklusiven Denkens in Führungsstrukturen und Entscheidungsprozesse. Gewährleistung gleichberechtigter Studien- und Arbeitsbedingungen durch klare Regelungen, Prozesse und Zuständigkeiten.
5. Sensibilisierung und Kompetenzentwicklung
Qualifizierung von Führungskräften, Verwaltung und Lehrenden durch Workshops, Handreichungen und kollegiale Austauschformate, um Handlungssicherheit zu stärken und eine inklusive Hochschulkultur zu fördern.
6. Transparenz und Nachhaltigkeit
Kontinuierliche Weiterentwicklung von Angeboten durch Datenerhebungen und Benchmarking. Erkenntnisse gezielt mit hochschulischen Entwicklungsprozessen rückkoppeln.
Mehr Informationen zu konkreten Maßnahmen und Projekten finden Sie in Kürze hier.