Prof. Dr. Natalie Bartholomäus hat Betriebswirtschaftslehre an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt studiert und im Anschluss mehrere Jahre als Unternehmensberaterin auf internationalen Projekten gearbeitet. Dabei promovierte sie berufsbegleitend am Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke zum Thema „Nachhaltige Kompetenzprofile für Führungskräfte“. Seit 2015 ist sie Professorin für Allgemeine BWL, insb. Personalmanagement und Organisation am Fachbereich Wirtschaft der HSBI. Das Thema Nachhaltigkeit treibt sie seit 2021 in ihrer Rolle als Vizepräsidentin der HSBI mit viel Freude und Leidenschaft voran.
„Mit unserem Nachhaltigkeitsprogramm „Act2Sustain“ haben wir den Deutschen Arbeitgeberpreis unter dem Motto „spürbar nachhaltig“ gewonnen. Dies ist für mich ein Beleg für die Stärke der HSBI-Gemeinschaft. Lehrende, Forschende, Transferbegeisterte, Studierende und Verwaltungsteams arbeiten gemeinsam an Strukturen, Prozessen, Projekten und Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit an unserer Hochschule. Wir setzen auf Selbstwirksamkeit und gestalten den Wandel aktiv mit.“
Julia Wasner studierte Wirtschafts- und Rechtswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg und hat sich bereits während ihres Studiums mit Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit befasst, u.a. im Rahmen ihrer Masterarbeit zum Weltnaturerbe Wattenmeer. Seit 2018 ist sie an der HSBI als Referentin der Präsidentin beschäftigt und unterstützt seit 2024 auch das Nachhaltigkeitsteam.
„Ich orientiere mich immer gern an dem Spruch „Alle sagten: ‚Das geht nicht‘. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.“ Gerade mit Blick auf die Nachhaltigkeit steht er für mich sinnbildlich für den Paradigmenwechsel, den wir für eine nachhaltige Zukunft brauchen. Wir sollten alte Denkmuster durchbrechen und Innovationen durch unvoreingenommenes Handeln vorantreiben. Der Wandel zu einer nachhaltigeren Welt wird nicht durch das Wiederholen alter Argumente, sondern durch konkretes Handeln und innovative Lösungen vorangetrieben. Daher freue ich mich, als Teil des Nachhaltigkeitsteams, das Nachhaltigkeitsmanagement an der HSBI zu unterstützen.“
Katrin Berojan ist gelernte Veranstaltungskauffrau und bringt mehr als zehn Jahre Erfahrung im Event- und Projektmanagement mit. In dieser Zeit hat sie ihre Leidenschaft für Organisation, Kreativität und nachhaltige Konzepte immer weiter vertieft. Seit 2023 arbeitet sie an der Hochschule im Team Nachhaltigkeit, zunächst als Projektadministratorin im Strategieentwicklungsprozess Nachhaltigkeit und mittlerweile als Projektmanagerin für Brand & Content Strategy im Bereich Transfer und gesellschaftliche Wirkung.
„Meine Vorliebe für durchdachte Organisation und kreative Lösungen verbinde ich gern mit einem ressourcenschonenden Ansatz. Nachhaltigkeit bedeutet für mich, verantwortungsvoll zu planen, Chancen bewusst zu nutzen und die Natur als wertvolle Grundlage unseres Handelns zu respektieren.“
Besonders wichtig ist es ihr, Nachhaltigkeit nicht nur als theoretisches Leitbild zu verstehen, sondern konkret in Projekte, Kommunikation und Veranstaltungen einzubinden. Ihr Ziel ist es, mit guten Ideen und klarer Struktur Brücken zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft zu schlagen und dadurch nachhaltige Impulse für die Zukunft zu setzen.
Stefan Plöger hat an der Fachhochschule Bielefeld Architektur studiert. Schon früh im Studium hat ihn der ganzheitliche Blick auf das Bauen über die Planungs- und Errichtungsphase hinaus sehr interessiert.
„Ich erinnere mich noch gut an einen Schlüsselsatz im Rahmen der integralen Baukonstruktion: ,Ein guter Architekt ist in der Lage, ein Gebäude zu planen, zu bauen und im Anschluss zu betreiben.´“
Über verschiedene Stationen in Baubereichen wie Klinikbau, verschiedenen privaten Bauaufgaben und später öffentlichen Bauaufgaben im Bestand konnte Herr Plöger seinen Blick auf Nachhaltigkeit im Bauen und Betreiben von Liegenschaften erweitern.
Seit 2008 arbeitet Herr Plöger als stellvertretender Dezernent im Gebäudemanagement der HSBI und hat während dieser Zeit unterschiedlichste Aufgaben wahrgenommen. Seit 2024 leitet er die Abteilung TGM 1: Bauen und Klimaschutz.
„In Zeiten, in denen uns die Endlichkeit der Ressourcen immer deutlicher wird, sehe ich die Umsetzung neuer Bauaufgaben immer im kritischen Abgleich zum Bestand mit dem Ziel der Ressourcenoptimierung.“
Caroline Hüttemann hat Landschaftsökologie an der Universität Münster studiert und sich während des Masters bereits auf die Themenfelder Klimatologie und Biogeochemie fokussiert. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit erforschte sie Treibhausgasemissionen von Niedermoorböden und beschäftigte sich dabei eingehend mit Stoffkreisläufen und der Bilanzierung von Treibhausgasen. Im Anschluss arbeitete sie fünf Jahre als Klimaschutzmanagerin bei der Gemeinde Herzebrock-Clarholz, seit Januar 2026 ist sie in gleicher Rolle bei der HSBI tätig.
„Nach dem Motto ,Global denken, lokal handeln´ versuche ich bei meiner Arbeit als Klimaschutzmanagerin stehts den Blick fürs große Ganze zu behalten. Alles, was wir tun, hat Auswirkungen auf das Klima, und so müssen Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei jedem Schritt mitgedacht werden. Mir ist dabei wichtig, unvoreingenommen an neue Lösungen heranzugehen und diese mutig umzusetzen, denn wir haben keine Zeit, zu hadern. Der Klimawandel als existenzielle Bedrohung für das Leben auf unserem Planeten macht einen raschen gesellschaftlichen Wandel zu mehr Nachhaltigkeit zwingend notwendig.“