15.03.2003

Info-Stelen für die Mindener Glacisbrücke

Die von Professor Dr. Jörg Schlaich entworfene und 1995 gebaute Brücke wurde inzwischen mit dem „Traffic design award 2000“ ausgezeichnet und als Sinnbild für Modernität in das Mindener Stadtwappen aufgenommen.

Auf Initiative des Mindener Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen der FH Bielefeld wurden jetzt zwei Infostelen an den beiden Zugängen der Glacisbrücke installiert. Die von Professor Dr. Jörg Schlaich entworfene und 1995 gebaute Brücke wurde inzwischen mit dem "Traffic design award 2000" ausgezeichnet und als Sinnbild für Modernität in das Mindener Stadtwappen aufgenommen. Professor Dr. Helmut Geistefeldt, Dekan des Mindener Fachbereichs, erinnerte daran, dass den Anstoß zu dem späteren Bauwerk ein Vortrag von Professor Schlaich 1989 zur 25-Jahr-Feier des Hochschulstandortes Minden gegeben habe. Die elegant geschwungene Glacisbrücke ist auch über die Region hinaus bekannt. Zur Zeit wird sie in einer Werkschau der Partner Jörg Schlaich und Rudolf Bergermann in Frankfurt präsentiert. Der Rang des Entwerfers zeige sich auch darin, so Geistefeldt, dass Schlaich, der auch das Münchner Olympiastation mitkonstruiert hat, der Werner-von Siemens-Ring verliehen wurde - einer der wichtigsten deutschen Technikpreise. Bürgermeister Reinhard Korte erinnerte daran, dass die Brücke anfangs umstritten war. Heute werde sie als Verbindung zur Mindener Innenstadt von Besucher aus östlichen Einzugsgebiet der Stadt gut angenommen. Bürgermeister Korte und Professorin Dr. Beate Rennen-Allhoff, Rektorin der FH Bielefeld, enthüllten gemeinsam die Stelen, die über technische Details der Brücke informieren.