12.07.2007

Joop! menswear vs. FH Bielefeld

17 Studierende des Fachbereichs Gestaltung entwickleten eine fiktive HAKA Kollektion für die Marke JOOP!, die auf der HMD – Herrenmode Düsseldorf vom 22. bis 24. Juli in der Halle 7.0, Stand C 20 – 24, auf dem Messegelände der Messe Düsseldorf gezeigt wird.

Anfang des Jahres fing es an. Die Windsor Geschäftsführer Torsten Dühring und Torsten Poschardt gingen mit Professor Kai Dünhölter vom Fachbereich Gestaltung der FH Bielefeld eine Kooperation mit dem Ziel ein, die praxisnahe Ausrichtung des Modedesign-Studiums an der FH Bielefeld zu erweitern und den Standort Bielefeld als Zentrum für innovatives Textil- und Modedesign in NRW zu bestätigen. 17 Studierende arbeiteten drei Monate intensiv an der von Windsor gestellten Aufgabe, eine fiktive HAKA Kollektion für die Marke JOOP! zu entwickeln, die zwischen den bestehenden Linien JOOP! Menswear und JOOP! Jeans Men anzusiedeln war. In Gruppenarbeit entwickelten die Bielefelder Jungdesigner eine Kollektion, die in 45 Outfits umgesetzt wurde. Die Ergebnisse der Kooperation werden auf der HMD - Herrenmode Düsseldorf vom 22. bis 24. Juli in der Halle 7.0, Stand C 20 - 24, auf dem Messegelände der Messe Düsseldorf gezeigt.  "Der intensive Kontakt zur FH Bielefeld", stellt Windsor Geschäftsführer Torsten Poschardt bei der Vorpräsentation in Hause Windsor fest, "ermöglicht uns Projekte und Inhalte vorzuschlagen, die unserer Meinung nach unbedingt zur Qualifizierung junger Designerinnen und Designer erforderlich sind. Wir lernen so die Studierenden und ihre Arbeitsweisen kennen und können gezielt Ausschau nach potentiellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unser Unternehmen halten. - Außerdem bietet der unabhängige und freie Designansatz der Studierenden einen anderen, einen ungewohnten Blick auf unsere Kollektion und wir erhalten Denkanstöße und Ideen, die wir auch in unsere eigene Arbeit einfließen lassen können."

Professor Kai Dünhölter ergänzte in dem Pressegespräch: "Um sich in einer weltoffenen Branche auch in Zukunft behaupten zu können, bekommt die Förderung und Ausbildung des Nachwuchses einen immer höheren Stellenwert. Innovationsfähigkeit und Kreativität sind die entscheidenden Merkmale über welche sich ein Unternehmen in Zukunft am globalen Markt profilieren muss. In gleicher Weise gilt für die Studierenden heute, dass sie die Gesetzmäßigkeiten des Marktes kennen und beherrschen müssen und schon während ihrer Ausbildung den praktischen Bezug zum späteren Berufsfeld suchen sollten. Aus diesem Grund begrüße ich das Engagement des Unternehmens Windsor und die mir damit gegebene Möglichkeit, mit den Studierenden Einblick in die Arbeit eines der großen Modeunternehmen in der Branche zu erhalten."