Die Fachhochschule (FH) Bielefeld rückt näher an die Stadt und den Kreis Herford heran. Mit Beginn des neuen Jahres eröffnet die Hochschule in den Räumen der Verbände der Holz- und Möbelindustrie Westfalen-Lippe im Museum MARTa Herford eine Repräsentanz. Die FH Bielefeld möchte Studierende für ihre Studiengänge werben und den Technologietransfer zwischen der Hochschule und den Unternehmen in Kreis und Stadt vertiefen. Grundlage ist eine Kooperationsvereinbarung, die Stadt und Kreis Herford sowie die Verbände der Holz- und Möbelindustrie Westfalen-Lippe heute gemeinsam mit der FH Bielefeld unterzeichneten. Professorin Beate Rennen-Allhoff, Präsidentin der FH Bielefeld, betont das große Interesse am Engagement in der Nachbarstadt: "Wir wollen Studieninteressierte, Unternehmen und die Öffentlichkeit des Kreises und der Stadt Herford mit den innovativen Studiengängen der Fachhochschule Bielefeld an den Standorten in Bielefeld und Minden bekannt machen - künstlerisch-gestalterisch im Hinblick auf unseren Fachbereich Gestaltung in der Bielefelder Lampingstraße und ganz besonders auf unsere praxisintegrierte Ingenieurausbildung. Weiterhin soll der Technologietransfer zwischen der FH Bielefeld und der Wirtschaft in der Stadt und Region Herford intensiviert werden."
Drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig die ersten Ansprechpartner sein. Um die Schulkontakte kümmert sich Cigdem Özdemir. Marcus Miksch ist für die Unternehmen zuständig, wenn es um das praxisorientierte, also berufsbegleitende Studium geht. Der Technologietransfer ist Aufgabe von Dr. Stefanie Terstegge. Am 21. Januar wird der Senat der FH Bielefeld eine Sitzung in Herford abhalten.
Für Herfords Bürgermeister Bruno Wollbrink ist die Präsenz der Bielefelder ein weiterer wichtiger Schritt für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Herford. "Wir wollen auch künftig eine starke Stadt sein, deshalb investieren wir in die Köpfe unserer jungen Leute und unterstützen unsere Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Produkte. Der enge Kontakt zwischen Hochschulen und Studierenden sowie den Unternehmen ist dabei unverzichtbar. Es freut mich sehr, dass nach der Hochschule Ostwestfalen-Lippe jetzt auch die FH Bielefeld hier aktiv wird."
Der Landrat des Kreises Herford, Christian Manz, unterstreicht die Wichtigkeit der neuen Partnerschaft. "Als vitale Wirtschaftsregion können wir nur bestehen, wenn wir uns ständig verbessern. Deshalb ist ein enger Kontakt zwischen der Forschung und den Unternehmen unverzichtbar. Ganz abgesehen davon, dass wir dem absehbaren Fachkräftemangel nur begegnen können, wenn wir frühzeitig junge Menschen in den Betrieben und den Hochschulen ausbilden."
Aus Sicht der Wirtschaft kann Dr. Lucas Heumann, Hauptgeschäftsführer der Verbände der Holz- und Möbelindustrie Westfalen-Lippe, nur beipflichten: "Der intensive Wissenstransfer mit den Hochschulen ist für Unternehmen ein wesentlicher und langfristig tragender Erfolgsfaktor. Darüber hinaus müssen wir unseren Nachwuchs im intensiven Austausch mit den Hochschulen exzellent ausbilden, dann werden wir auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich sein."
Kontakt:
Dr. René Schilling
Stadt Herford
05221 189 4141
rene.schilling@herford.de
Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford
Klaus Goeke
05221 13 1330
k.goeke@iwkh.de
Dr. Lucas Heumann
Verbände der Holz- und Möbelindustrie Westfalen-Lippe
5221 1265-24
l.heumann@vhk-herford.de
Frank-Rüdiger Bürgel
Fachhochschule Bielefeld
Presse- und Informationsstelle
0521 106 7752/53
frank-ruediger.buergel@fh-bielefeld.de