»Ich möchte mit dem Akademischen Auslandsamt ein guter Partner für internationale Angelegenheiten in allen Bereichen sein - für Studierende und Lehrende der FH Bielefeld und aus dem Ausland«, so Hekel. Ganz oben auf ihrer Liste stehen eine verstärkte Internationalisierung der FH Bielefeld sowie eine Erhöhung der Zahlen beim internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. »Internationalität sorgt für Austausch und bereichernde Einflüsse und steigert so das Potential für Kreativität und Innovation einer Hochschule«, so Hekel. »Sagen wir, die FH Bielefeld profitiert von der Welt, aber die Welt profitiert auch von der FH Bielefeld, da es immer um Individuen geht, deren Leben einen wichtigen neuen Impuls bekommt - das betrifft Lehrende und Studierende und alle, die mit dem Austausch zu tun haben, gleichermaßen.«
Ganz aktuell weist Hekel auf eine Ausschreibung für Förderpreise für internationale Studierende hin, deren Frist bis Ende Oktober verlängert wurde. Studierende können sich selbst bewerben oder von ihren Dozenten vorgeschlagen werden.
Die Soesterin war zuletzt Referentin bei der Jungen Kammerphilharmonie NRW mit Sitz in Goch am Niederrhein und dort unter anderem für Konzertreisen und internationale Kontakte zuständig. Die Internationalität zieht sich wie ein roter Faden durch Hekels Vita. Nach ihrem Studium der »Europäischen Studien« an der Universität Osnabrück schloss sie ein Politikwissenschaftsstudium am Institut d'Etudes Politiques Grenoble in Frankreich an. Für ihr Masterstudium kehrte Hekel nach Osnabrück zurück und schrieb ihre Abschlussarbeit über Roma-Politik in Ungarn. Zur gleichen Zeit arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft bei einem Professor für vergleichende Politikwissenschaften der Uni Osnabrück. Nach ihrem Masterabschluss ging sie als Stipendiatin der Robert Bosch Stiftung im Lektorenprogramm für Mittel- und Osteuropa für zwei Jahre nach Ungarn, wo sie an der Universität Pécs neueste deutsche Geschichte unterrichtete.