10.10.2014

Mit „eu4owl – PROMPT“ erfolgreicher Drittmittel einwerben

OWL-Hochschulen starten gemeinsames Projekt zur Forschungsförderung.

Die Universitäten Bielefeld und Paderborn, die Fachhochschule Bielefeld und die Hochschule OWL haben gemeinsam beim Land NRW rund 300.000 Euro eingeworben und damit im Bereich der Forschungsförderung das Projekt "eu4owl - PROMPT" gestartet. Am 30. September wurde ein entsprechender Kooperationsvertrag im Rahmen eines Kick-Off-Meetings an der Universität Paderborn unterzeichnet. Prof. Dr. Christian Schröder, der Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Transfer, vertrat hier die Fachhochschule Bielefeld. Die Kooperation soll dazu beitragen, dass die Einwerbung von Fördergeldern der EU aus den unterschiedlichsten Programmen und Ausschreibungen erfolgreich für ganz OWL verläuft.

"Mit den zusätzlichen Ressourcen können wir besser informieren und beraten. Wir hoffen auf eine größere Beteiligung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei den Ausschreibungen der EU und natürlich auch darauf, dass wir zukünftig noch erfolgreicher beim Einwerben der Mittel sind", sagt Daniela Gerdes von der Universität Paderborn, die das Projekt koordiniert.

Zum Projektstart stehen gleich mehrere Informationsveranstaltungen auf dem Programm, die das neue EU-Forschungsrahmenprogramm "HORIZON 2020" zum Thema haben. Am 30. September in Paderborn stand die Informations- und Kommunikationstechnologie im Mittelpunkt, im November werden die Themen Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften (6. November in Paderborn) und die Lebenswissenschaften (13. November in Bielefeld) vorgestellt. Weitere Angebote, wie zum Beispiel Fortbildungen im Bereich Recht und Finanzen bei der Abwicklung von Forschungsprojekten, sollen im Rahmen von "eu4owl - PROMPT" gemeinsam entwickelt werden.

Bereits seit über einem Jahr arbeiten die Hochschulen in OWL im Netzwerk "eu4owl" zusammen und tauschen sich regelmäßig über Fragen der EU-Forschungsförderung aus. Bis Ende 2016 soll das Projekt "eu4owl - PROMPT" einen Beitrag dazu leisten, OWL über die Grenzen Deutschlands als forschungsstarke Region bekannt zu machen.