17.04.2015

Qualitätsnetzwerk „Duales Studium“

Fünftes Netzwerktreffen an der FH Bielefeld.

Bielefeld (fhb). Im Rahmen des Qualitätsnetzwerks "Duales Studium" des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft trafen sich am Dienstag, 14. April 2015, Vertreterinnen und Vertreter zehn ausgewählter Hochschulen, um über aktuelle Ergebnisse der Netzwerkarbeit zu diskutieren. Begrüßt wurden die Teilnehmer des letzten Netzwerktreffens durch Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbands, und Prof. Dr. Andreas Beaugrand, Vizepräsident für Lehre und Studium der Fachhochschule (FH) Bielefeld.

Seit Oktober 2013 arbeiten die zehn Hochschulen an Empfehlungen, die das duale Studium weiterentwickeln und die Verbindung zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung verbessern sollen. Die einzelnen Projekte der Hochschulen nehmen Themenbereiche wie die Gewinnung neuer Zielgruppen, die Erhebung des Bedarfs und der Erwartungen von Partnerorganisationen und die Qualität dualer Studiengänge aus Sicht der Studierenden in den Blick. Die FH Bielefeld beteiligt sich mit dem Projekt "Methodengeleitete Explikation von Wissen aus beruflichen Situationen", in dem ein modul- und disziplinübergreifendes Methoden-Kompendium aus den Ergebnissen von Literaturrecherche, Experteninterviews und dem Austausch im Qualitätsnetzwerk erarbeitet wurde.

Die Expertisen aus den Projekten der beteiligten Hochschulen fließen in ein praxisorientiertes Handbuch "Duales Studium" ein, das von Dr. Sigrun Nickel und Vitus Püttmann des Kooperationspartners Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) bis August 2015 erstellt wird. Am Vormittag wurde ein erster Entwurf des Handbuchs diskutiert, um allen Beteiligten die Gelegenheit zur Modifikation und Stellungnahme zu bieten. Neben der Zusammenfassung der Expertisen beinhaltet das Handbuch Ergebnisse aus Arbeitsphasen der vorangegangenen Netzwerktreffen, beispielsweise Qualitätsstandards zur Theorie-Praxis-Verzahnung und einen "Profilpass duales Studium", die nach der Mittagspause ebenfalls bearbeitet und diskutiert wurden.

Als zentrales Ergebnis der Arbeit im Qualitätsnetzwerk "Duales Studium" wurden in der Abschlusskonferenz die zukünftige Bedeutung des dualen Studiums im Bildungsbereich und der Wunsch nach einer Fortsetzung der interdisziplinären und hochschulübergreifenden Zusammenarbeit betont.

Auf einer Abschlusstagung, die gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Qualitätsnetzwerks "Duales Studium" sowie Vertretern von Unternehmen und Kooperationspartnern im September in Berlin stattfinden wird, werden das Handbuch und die Ergebnisse der Expertisen präsentiert.

Text: Ariane Rolf