Bielefeld (fhb). „Ich bin dann immer auf dem Laufenden. Deshalb habe ich sie – und sie ist wertvoll, obwohl sie nichts kostet“. Könnte ein Student der FH Bielefeld oder eine Studentin sagen und damit Werbung betreiben für die neue App der FH Bielefeld. Als so genannte Web-App schon jetzt nutzbar, über den Play-Store von Google und den App-Store von Apple demnächst runterzuladen. Zum Nulltarif.
Die Web-App wird ganz normal mit einem Browser über die Adresse www.fh-bielefeld.de/webapp aufgerufen. Dann melde ich mich mit meinen persönlichen Hochschul-Zugangsdaten an. Und los geht’s.
Das Hochschul-Logo oben rechts fällt ins Auge, links die Menü-Leiste mit sechs Icons und entsprechenden Hinweisen: „Mittteilungsboard“ der erste. Dahinter verstecken sich Hinweise auf Raumänderungen von Veranstaltungen, auf deren Verschiebungen oder gar Ausfälle. Im zweiten Kapitel, genannt „Mein Studium“, finde ich, wenn ich’s denn im LSF angelegt habe, meinen Stundenplan, meinen Notenspiegel und den ILIAS-Zugang, der mir die weiteren, bekannten Kommunikationstüren öffnet. Thomas Degenhardt von der Datenverarbeitungszentrale (DVZ) der FH Bielefeld: „Die Datensicherheit ist auf hohem Niveau gewährleistet. Verschlüsselung, Authentifizierung, wir überlassen nichts dem Zufall, sondern schützen unsere Nutzer.“
Die Nutzer können unter „Aktuelles“, dem dritten Icon, Nachrichten und Termine der FH Bielefeld abrufen. Damit sind Daten gemeint, die von der FH-Homepage ihren Weg in die App finden. Folgt Kapitel vier, der Speiseplan des Studierendenwerkes Bielefeld – im aktuellen Outfit des Anbieters, unterteilt nach „Campus Bielefeld“ und „Campus Minden“.
Die „Stellenbörse“, als Punkt fünf in der Übersicht, lädt zum Surfen ein über (kurzfristige) Praktikumsplätze während des Studiums bis hin zu (langfristigen) Jobs und zum Karriereeinstieg.
Abgerundet wird die App mit dem sechsten Menü-Punkt: dem Zugang zu „Webmail“.
Es hat ein klein wenig gedauert, bis die App so weit entwickelt war, dass sie jetzt an den Start gehen kann. Die Informatiker der Datenverarbeitungszentrale hatten die Idee und erste Entwürfe. Zuletzt kümmerte sich Student Fabian Churt unter Anleitung von Sven Adam und Thomas Degenhardt, beide aus der Datenverarbeitungszentrale, um das Feintuning der Oberfläche und um das, was dahinter liegt. Und die Grafikerin des Ressorts Hochschulkommunikation, Katja Hüppe, entwickelte die mit Bedacht zurückhaltende Gestaltung der App.
Mindestens ein Wermutstropfen bleibt, und noch ist nicht alles Gold was glänzt: Die Studierenden der Fachbereiche Gestaltung und Campus Minden finden zurzeit keine Daten über ihre Stundenpläne, weil die Eingaben über das LSF fehlen. Ebenso bleibt das Mitteilungsboard für die Fachbereiche Gestaltung und Sozialwesen lückenhaft, auch hier müssen noch Daten eingepflegt werden. „Das sind Einschränkungen, die ein bisschen weh tun“, sagt DVZ-Leiter Michael Korff, „aber irgendwann müssen wir ja auch mal an den Start gehen“.
Wie gesagt: Die Web-App kann schon jetzt genutzt werden, die Stores werden in Kürze die App im Angebot haben. Mit Mehrwert für Studierende. Und kostenlos.