„Sich untereinander kennenzulernen ist das Wichtigste“
Die FH Bielefeld begrüßt zum Sommersemester 364 neue Studierende an den Fachbereichen Wirtschaft und Gesundheit sowie Sozialwesen.
Bielefeld (fhb). 364 neue Studierende wurden zum Start des neuen Sommersemesters an der Fachhochschule (FH) Bielefeld begrüßt. Die Erstsemester, oder kurz „Erstis“, studieren in den Fachbereichen Wirtschaft und Gesundheit sowie Sozialwesen. In der ersten Woche stehen traditionell noch keine Seminare und Vorlesungen auf dem Programm. Stattdessen gibt es während der so genannten Einführungswoche einige Informationsveranstaltungen und verschiedene Kennenlernaktionen wie Stadtrallyes oder Kneipenabende.
„Denn sich untereinander kennenzulernen, ist zunächst das Wichtigste“, findet Jens Steffen, der für die Erstsemester-Einführungswoche des Fachbereichs Wirtschaft und Gesundheit verantwortlich ist. Am Dienstag wurden hier 211 Erstsemester der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (108) und Wirtschaftsrecht (103) begrüßt. Im Audimax der Fachhochschule (FH) Bielefeld sagte Dekan Prof. Dr. Uwe Rössler: „Ich freue mich, dass Sie sich für uns entschieden haben. Dies ist ein toller Ort zu lernen.“ Er unterstrich, dass eine Hochschule davon lebe, dass sich jeder aktiv einbringe. Zudem müsse Selbstbestimmung erarbeitet werden. „Deshalb engagieren Sie sich in den studentischen Gremien oder gehen zumindest wählen“, forderte der Dekan. Zum Abschluss erklärte er noch, was das Sommer- gegenüber dem Wintersemester auszeichne: „Die Prüfungen kommen schneller als sie denken!“ Dies liege daran, dass das Sommersemester nicht nur kürzer sei, sondern auch viele Feiertage beinhalte. „Aber zum Glück regnet es ja meist hier, da hat man viel Zeit zum Lernen“, sagte Rössler schmunzelnd.
Bereits am Montag startete für die Erstsemester des Fachbereichs Sozialwesen ihr Studium. 39 sind im Studiengang Pädagogik der Kindheit, 107 in Soziale Arbeit und sieben in Soziale Arbeit in Teilzeit eingeschrieben. „Das Engagement und der starke Austausch in den Seminaren ist der größte Unterschied zur Schule“, sagte die Prodekanin Prof. Dr. Gudrun Dobslaw zur Begrüßung. Die kleine Größe des Fachbereichs Sozialwesen fördere den persönlichen Umgang miteinander, so Dobslaw.
Am Dienstagnachmittag stand eine Premiere auf dem Programm der Einführungswochen: Beide Fachbereiche besuchten den heimischen Fußballclub Arminia Bielefeld in der SchücoArena. Der Zweitligaverein will unter den Studierenden der Stadt präsenter werden. Der Frage, wie dies umsetzbar sei, gingen im vergangenen Wintersemester 19 Wirtschaftspsychologiestudierede der FH Bielefeld nach. Das Seminar des Fachbereichs Wirtschaft und Gesundheit fand in Kooperation mit Arminia Bielefeld statt. Die Studierenden haben unter dem Titel „Campus Programm“ verschiedene Maßnahmen erarbeitet. Der Besuch der Erstsemestergruppen der Fachbereiche Wirtschaft und Gesundheit sowie Sozialwesen bei der traditionellen Stadtralley war die erste Umsetzung einer Maßnahme.