Der Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der FH Bielefeld veranstaltete eine Exkursion zu amerikanischen Unternehmen und Hochschulen.
Bielefeld (fhb). Gemeinsam mit der Fachhochschule Südwestfalen (SWF) veranstaltete der Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik eine zehntägige Exkursion für Studierende in die Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Die Exkursion war eine Kooperation des Fachbereichs Maschinenbau/Automatisierungstechnik der Fachhochschule Südwestfalen (SWF) in Soest, die diese USA-Exkursion bereits zum sechsten Mal erfolgreich durchführte. Unter Begleitung von Professor Dr. Michael Fahrig und Professor Dr. Thomas Kordisch konnten neun Studierende der FH Bielefeld vom 19. bis 28. August das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem der USA sowie deutsche Kooperationen kennenlernen. Verstärkt wurde die Gruppe durch den Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik, Professor Dr.-Ing. Lothar Budde, der die Gelegenheit nutzte, Gespräche mit Entscheidungsträgern in den Unternehmen und Hochschulen an der Ostküste der USA zu führen. Professor Dr. Alfons Noe und Professorin Dr. Anne Schulz-Beenken von der Fachhochschule SWF in Soest führten als Initiatoren routiniert durch das abwechslungsreiche Programm, das die insgesamt 30 Studierenden der beiden Hochschulen nach New York, Philadelphia und Boston führte.
Zu den Terminen des umfangreichen Programms gehörte ein Besuch der New Yorker Börse, bei dem die Studierenden das Läuten der Schlussglocke am Ende des 24. August mit Rekordkurzstürzen von bis zu 1000 Punkten zusammen mit Händlern und zahlreichen Journalisten erlebten. Beim Besuch der New York Times konnten sich die Studierenden von dem Mix an moderner Computertechnik und mechanischer Druckertechnik überzeugen. Beim Rundgang im New England Air Museum bestaunten die Studierenden restaurierte Flugzeuge und beim Besuch der Firma Pratt & Whitney Triebwerke, die in vielen Airbus-Flugzeugen zu finden sind. Leitende Ingenieure nahmen sich dort über zwei Stunden Zeit, um die Produktpalette der Triebwerke zum Stückpreis von über zehn Millionen Dollar im Detail vorzustellen.
Das Fraunhofer Center for Manufacturing Innovation zeigte unter dem Motto "better, cheaper, faster" Projektbeispiele für den Einsatz einer effizienter Technik für den täglichen Einsatz. Während des Besuches beim Fraunhofer Centers nutzten die Studierenden auch die Gelegenheit, sich mit deutschen Praktikanten auszutauschen. Das Wirken Deutschlands in den USA wurde bei der Besichtigung in der Niederlassung der Firma Beumer aus Beckum und beim Besuch der Deutschen Vertretung bei den Vereinigten Nationen deutlich. An der Harvard University und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge in der Nähe von Boston hatten die Studierenden zudem die Gelegenheit, einen Einblick in akademische Institutionen von Weltgeltung zu bekommen.
"Im Namen des Fachbereichs sowie der Studierenden bedanke ich mich ganz herzlich bei den Initiatoren Professor Dr. Alfons Noe und Professorin Dr. Anne Schulz-Beenken. Dank ihres Einsatzes und Planung war es für alle ein großartiges Erlebnis", sagte Dekan Professor Dr.-Ing. Lothar Budde zum Abschluss der Exkursion.