Bielefeld (fhb). Herrliche Unterkunft, gutes Essen, neue Kommilitonen und viel Stoff zum Lernen: Das Erstsemesterwochenende am 8. und 9. Oktober im berufsbegleitenden Bachelor-Verbundstudiengang Wirtschaftsrecht hat Spaß gemacht - und es war erkenntnisreich. So jedenfalls klangen die Rückmeldungen, die bei Prof. Dr. Dimitra Tekidou-Kühlke eingingen. Die Studiengangsleiterin hatte sich ganz wesentlich um die zweitägige Veranstaltung im Haus Neuland, unweit von Bielefeld gelegen, gekümmert.
Insgesamt 45 Studierende hatten sich auf den Weg ins verlängerte Lern-Wochenende mit „regulären Lehrveranstaltungen“ (Tekidou-Kühlke) gemacht. Selbstverständlich, so möchte man meinen, eröffnet mit einer Vorlesung über „Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre“. Dr. Natascha Henseler, Lehrbeauftragte in der Lehreinheit Verbundstudium am Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit, führte in das komplexe Thema ein und nahm zugleich eine Bewertung vor: „Die FH Bielefeld ermöglicht den Studierenden mit dem Erstsemesterwochenende einen hervorragenden Start ins Studium, da hier neben den Fachinhalten auch Teamfähigkeit und soziale Kontakte unter den Neustudierenden nicht zu kurz kommen.“
Dimitra Tekidou-Kühlke, die gemeinsam mit Prof. Dr. Brunhilde Steckler am Sonntagvormittag Bürgerliches Recht lehrte, sieht das ähnlich: „An diesem Wochenende können die angehenden Wirtschaftsjuristen sich in einer vorbildhaften Kombination von Lehrveranstaltungen und persönlichen Gesprächen Kontakte knüpfen, die immens wichtig für das weitere Studium sind - und teilweise auch darüber hinaus. Die allermeisten Lerngruppen finden hier ihren Anfang.“
Markus Schickore, unterstützt von Bettina Mey, erarbeitete an den beiden Nachmittagen mit den Studierenden in der Veranstaltung "Technik Wissenschaftliches Arbeiten" unter anderem die korrekte Verwendung des juristischen Gutachtenstils. Schickore: „Gerade direkt zu Beginn des Studiums ist es wichtig, die Grundlagen für ein sorgfältiges wissenschaftliches Arbeiten zu legen. Wer hier patzt, hat später große Schwierigkeiten, die nur sehr schwer wieder zu korrigieren sind.“
„Natürlich kam auch der gemütliche Teil nicht zu kurz“, konnte Dimitra Tekidou-Kühlke erfreut resümieren. Am Samstagabend wurde zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Die anschließenden Gespräche am Kaminfeuer verstummten erst in den Morgenstunden, was niemanden daran hinderte, am Sonntagmorgen pünktlich um neun Uhr zum Seminar zu erscheinen.