29.10.2026

21 internationale Stipendien für Chancengerechtigkeit, Engagement und Studienerfolg

Gruppenfoto
hinten v.l.: Eyad Abdulmalik Ali Altheeb (Jemen), Treasure Njimbong Jing (Nigeria), Imane El Aroui (Marokko), Sam Salehi Bakhtiary (Iran), Muhammad Ubaid Ur Rehman (Pakistan), Isheanesu Christopher Kaitano (Simbabwe), Taha Tabrizi Dooz (Iran), vorne: Hannah Möhring (International Office), Avril Tantica (Indonesien), DAAD-Preisträgerin Bibi Ilhaam Hubbeeyan Abdool Wahed (Mauritius), Yuktha Santosh (Indien), Donnale Flore Lapegne Teda (Kamerun), Janet Adeola Adedosu (Nigeria), Sebastian Soon Chun Choong (Singapur), Hamadi Alkanaan (Syrien).
Foto: Porträt Ceren Sas
Ceren Sas erhielt ein Engagementstipendium für ihre Unterstützung als Buddy für Austauschstudierende (STIBET I).
Sebastian Soon Chun Choong
Sebastian Soon Chun Choong wird durch ein Privatstipendium der Familie Böllfhoff gefördert.
Foto: Porträt Stephanie Crewe
Stephanie Crewe erhielt das Chancengerechtigkeitsstipendium aus Qualitätsverbesserungsmitteln der HSBI.
Foto: Porträt Yuktha Santosh und Imane El Aroui
Yuktha Santosh (links) hat ein Abschlusstipendium aus Qualitätsverbesserungsmitteln und Imane El Aroui ein Abschlusstipendium aus Mitteln der Fördergesellschaft erhalten.
Besondere akademische Leistungen, ehrenamtliches Engagement und der Einsatz für eine faire und vielfältige Hochschulgemeinschaft standen im Mittelpunkt der diesjährigen internationalen Stipendienfeier der Hochschule Bielefeld.

Bielefeld (hsbi). „Die HSBI lebt vom interkulturellen Austausch, den unsere Studierenden aktiv mitgestalten. Sie bringen ihre Erfahrungen, Perspektiven und Ideen in unseren Hochschulalltag ein und bereichern damit unsere gesamte Gemeinschaft“, sagte Judith Peltz, Vizepräsidentin Internationales in ihrer Begrüßung bei der diesjährigen Stipendienfeier, die am 21. Oktober stattfand. Die ausgezeichneten Studierenden hätten nicht nur besondere Herausforderungen eines Studiums in einem anderen Land gemeistert, sondern gleichzeitig herausragende Leistungen erbracht und Verantwortung für andere übernommen, so Peltz.

Zwölf hochschulinterne Stipendien

Ein Schwerpunkt der Feier lag auf den Stipendien, die aus hochschulinternen Qualitätsverbesserungsmitteln (QVM) finanziert werden. Die HSBI stellte in diesem Jahr zwölf Stipendien für internationale Studierende bereit: sechs Chancengerechtigkeitsstipendien, fünf Engagementstipendien und ein Abschlussstipendium.

Die Chancengerechtigkeitsstipendien sollen internationale Studierende dabei unterstützen, ihr Studium auch in schwierigen Lebenssituationen erfolgreich fortzusetzen. Sie bieten Hilfe in akuten finanziellen Notlagen oder persönlichen Krisen, die den Studienverlauf oder den Abschluss einer wissenschaftlichen Arbeit gefährden könnten. Ziel ist es, Studienabbrüche zu vermeiden und Studierenden die Möglichkeit zu geben, sich auf ihr Studium und ihren erfolgreichen Abschluss zu konzentrieren.

Die Engagementstipendien werden an Studierende vergeben, die sich neben ihrem Studium ehrenamtlich engagieren. Das Abschlussstipendium unterstützt Studierende in ihrem letzten Studienabschnitt, sodass sie sich in dieser wichtigen Phase ganz auf den Abschluss konzentrieren können.

Unterstützung durch externe Förderer

Neben den zwölf hochschulinternen Stipendien wurden auch drei Studierende durch externe Förderer unterstützt: Imane El Aroui erhielt ein Abschlussstipendium der Fördergesellschaft der Hochschule Bielefeld e.V. Die marokkanische Studentin studiert Apparative Biotechnologie.. Sebastian Soon Chong aus Singapur (Mechatronics and Automation, Campus Gütersloh) und Treasure Njimbong aus Nigeria (Industrial Engineering, ebenfalls Campus Gütersloh) wurden für ihre Studienleistungen und ihr soziales Engagement mit Stipendien der Familie Böllhoff geehrt. Die Familie Böllhoff unterstützt internationale Studierende seit vielen Jahren mit Stipendien aus privaten Mitteln. In Verbindung mit der finanziellen Förderung erhalten Studierende dabei gegebenenfalls auch Einblicke in das Unternehmen und die Möglichkeit, im Rahmen eines Praktikums praktische Berufserfahrung zu sammeln.

DAAD fördert Chancengerechtigkeit und gesellschaftliches Engagement

Foto: Porträt Bibi Ilhaam Hubbeeyan Abdool Wahed.
Die diesjährige DAAD-Preisträgerin Bibi Ilhaam Hubbeeyan Abdool Wahed.

Weitere Fördermöglichkeiten bietet das STIBET-I-Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das aus Mitteln des Auswärtigen Amts finanziert wird. Das Programm ermöglicht deutschen Hochschulen, internationale Studierende gezielt zu unterstützen. Dazu gehören unter anderem vier weitere Chancengerechtigkeitsstipendien für Studierende, die während ihres Studiums besonderen Herausforderungen gegenüberstehen. Innerhalb des Programms wurde ebenfalls ein weiteres Engagementstipendium für interkulturelle Arbeit an der Hochschule vergeben.

Ein besonderer Höhepunkt der Feier war die Verleihung des diesjährigen DAAD-Preises an Bibi Ilhaam Hubbeeyan Abdool Waheed, die für ihre hervorragenden akademischen Leistungen, wie auch für ihr interkulturelles Engagement am Campus Gütersloh ausgezeichnet wurde. Die Studentin wurde auf Mauritius geboren und studiert Industrial Engineering am Campus Gütersloh. Der Preis macht sichtbar, wie eng fachlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbunden sein können.

Internationale Studierende gestalten die HSBI aktiv mit

Zentrales Thema der Stipendienfeier war die aktive Mitgestaltung des Hochschulgeschehens durch internationale Studierende. Mit ihrer Unterstützung kann in der Hochschule mehr Raum für Austausch und Begegnung geschaffen werden. Damit leisten internationale Studierende einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung der Hochschule und zu einem respektvollen und vielfältigen Miteinander. Mit der jährlichen Stipendienfeier würdigt die HSBI diese Leistungen und unterstreicht ihr Anliegen, internationale Studierende sowohl in ihrer akademischen Entwicklung als auch in ihrem gesellschaftlichen Engagement zu fördern. (Text: H. Möhring)

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