12.06.2026

Honorarprofessur für Dr. Stephan Held am Fachbereich Gesundheit

Der Mediziner engagiert sich seit vielen Jahren in Lehre, Forschung und Gesundheitsversorgung und stärkt die Verbindung zwischen Hochschule und Praxis.

Bielefeld (hsbi). Dr. Stephan Held wurde aufgrund seiner besonderen Verdienste um die Hochschule Bielefeld (HSBI) zum Honorarprofessor ernannt. Mit seinem langjährigen Engagement in Lehre, Forschung und Gesundheitsversorgung trägt er maßgeblich zur Weiterentwicklung des Fachbereichs Gesundheit der HSBI bei. Sein Schwerpunkt liegt auf der Verknüpfung wissenschaftlicher Erkenntnisse mit den Anforderungen der Versorgungspraxis.

Nach seinem Medizinstudium an der Universität Gießen und der Approbation als Arzt war Stephan Held in verschiedenen klinischen und ambulanten Versorgungsbereichen tätig. Seit seiner Niederlassung als Hausarzt im Jahr 2005 engagierte er sich intensiv in der ärztlichen Aus- und Weiterbildung. Seit 2021 ist er Chefarzt der Geriatrie und Palliativmedizin der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen, seit 2024 zudem ärztlicher Direktor des Franziskus Hospitals Bielefeld.

Bereits seit 2008 ist Stephan Held in der akademischen Lehre aktiv. Neben seiner Tätigkeit als Lehrarzt und Referent zahlreicher Fortbildungen wirkte er an verschiedenen Hochschulen in der Ausbildung von Gesundheitsberufen mit. Seit 2021 engagiert er sich intensiv in der Lehre an der HSBI und übernimmt regelmäßig Lehrveranstaltungen im Bachelorstudiengang Pflege sowie im Masterstudiengang Berufspädagogik Pflege und Therapie.

Seine Lehrveranstaltungen umfassen Themen aus Geriatrie, Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen sowie physiologische und pathophysiologische Grundlagen. Dabei verbindet er wissenschaftliche Inhalte mit Erfahrungen aus dem klinischen Alltag und vermittelt Studierenden praxisnahe Einblicke in medizinische Entscheidungsprozesse.

Neben seiner Lehrtätigkeit engagiert sich Stephan Held seit vielen Jahren in Forschungsprojekten zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen insbesondere in Geriatrie, Versorgungsforschung, Telemedizin und Digitalisierung. Seit 2017 arbeitet er im Forschungsverbund CareTech OWL mit und war dort maßgeblich am Aufbau des Reallabors Geriatrie beteiligt. Darüber hinaus war er erfolgreich an der Einwerbung von Drittmitteln beteiligt, unter anderem im Rahmen der Förderprogramme KIMUP und DATIpilot.

Ein besonderes Merkmal seines Wirkens ist die enge Vernetzung von Hochschule, Forschung und Versorgungspraxis. Durch seine Tätigkeiten in Klinik, Wissenschaft und Lehre fördert er den Austausch zwischen Hochschule, Gesundheitswesen und regionalen Partnern und trägt damit zur Weiterentwicklung innovativer Versorgungsstrukturen bei. (nbe)