07.06.2016

Zehn Jahre Studienfonds OWL

Bundesweit einmalige Initiative feiert Geburtstag / Kampagne „OWL gebraucht seinen Kopf“ startet.

Paderborn. Auf den Tag genau zehn Jahre nach der Gründung feierte der Studienfonds OWL am 6. Juni sein erstes Jubiläum. Mehr als 350 Gäste folgten der Einladung nach Paderborn und erlebten einen unterhaltsamen Abend. Begonnen hat alles im Jahr 2006 mit 10 Stipendien und einigen wenigen Geldgebern, den so genannten Förderern. Bis heute sind rund 1.500 Studierende mit einem Stipendium des Studienfonds OWL ausgezeichnet worden und über 150 namhafte Förderer spenden für Stipendien.

Dr. Oliver Herrmann, Vorsitzender der Stiftung Studienfonds OWL und Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, und Geschäftsführerin Katja Urhahne begrüßten die Gäste und sprachen gleich zu Beginn ein großes Dankeschön an alle Anwesenden aus: „Ohne die Unterstützung unserer Freunde und Förderer wäre der Studienfonds OWL nicht das, was er heute ist“, betonte Dr. Herrmann. „Diese tolle Entwicklung haben wir Ihnen allen zu verdanken“. Vor zehn Jahren haben die Universität Bielefeld, die Universität Paderborn, die Fachhochschule Bielefeld, die Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie die Hochschule für Musik Detmold mit dem Studienfonds OWL eine gemeinsame Initiative geschaffen, die junge Talente in OWL während ihres Studiums mit Stipendien fördert und in die Region einbindet.

Zum 10-jährigen Jubiläum beginnt auch die Kampagne „OWL gebraucht seinen Kopf“, mit der neue Förderer und Stipendiengeber angesprochen werden sollen. Ziel der Kampagne ist es, 100 neue Deutschlandstipendien in Höhe von jeweils 1.800 Euro einzuwerben, um die Zahl von aktuell 300 Stipendien auf 400 zu erhöhen. Die Kampagne wird unterstützt von vielen prominenten Gesichtern aus der Region, unter anderen Dr. Markus Miele, Wolf D. Meier-Scheuven, Florian Kehrmann und Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier, der mit einer Videobotschaft aus Berlin gratulierte und als gebürtiger Lipper ebenfalls Schirmherr im Jubiläumsjahr ist.

Mehr unter www.studienfonds-owl.de

Text:Stiftung Studienfonds OWL, Friederike Ruwisch