Der Fachbereich Sozialwesen kooperiert mit regionalen und überregionalen Kulturpartnern, um die künstlerischen Studieninhalte auf hohem Niveau in kleinen Lerngruppen zu realisieren. Nachstehend finden Sie eine Auflistung der Institutionen und Lehrbeauftragten, die am Fachbereich lehren.
Die Theaterwerkstatt Bethel gibt Menschen, die in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld wohnen, lernen, arbeiten, betreut werden oder zu Gast sind, Raum und fachliche Unterstützung für ihre Theaterarbeit. Sie fördert gestalterische Initiativen von Menschen, die ihrer Fantasie und Welterfahrung Ausdruck verleihen möchten. Dabei treffen Mitwirkende verschiedener Lebensbereiche aufeinander: Alte und Junge, Behinderte und Nichtbehinderte, Lernende und Lehrende, Kranke und Behandelnde, in die Gesellschaft Etablierte und sozial Abhängige, professionelle und in ihrer Freizeit agierende, deutsche und ausländische Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten.
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Dr. Barbara Frey ist Regisseurin, Theaterpädagogin und Theater- und Literaturwissenschaftlerin. Sie leitet die freie Theatergruppe "Tunnel- Theater" in Bielefeld und war und ist dort für zahlreiche Inszenierungen verantwortlich.
Das Künstlerhaus Lydda in Bethel versteht sich als Akademie der Begegnung, in der der Mensch als Bildender Künstler im Mittelpunkt steht. Die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks jedes Einzelnen ist Basis und Ziel der Arbeit in den Ateliers. Der offene Charakter der künstlerischen Entwicklung wird von den Künstlern selbst geprägt.
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Der Lehrbeauftragt Frank Fuhrmann erhielt verschiedene internationale Arbeitsstipendien.
Herr Fuhrmann wirkte als Dozent an der Universität für bildende Künste, Präfektur Okinawa, Naha; führte diverse kunst- und theaterpädagogische Projekte am Scharniertheater Hannover durch (Masken und Pantomimentheater) Seit 2009 hat er einen Lehrauftrag am Fachbereich inne.
Der Fotograf in der Geste des Schauens - der Bildhauer in der Geste des künstlerischen Setzens.
In dieser Spannung stehen die Arbeiten von Frank Fuhrmann, der von der Bildhauerei, dem Arbeiten mit Stahl kommt und sich nun der Fotografie als Mittel bedient. Einerseits setzt er, bearbeitet, schneidet aus, laminiert, installiert. Andererseits ist er nicht Herr über das Bild, entdeckt im Nachhinein die blauen Kästen, die Grafik von Abwasser- und Heizungsrohren in seinen Fotos, die wenigen Abfallspuren. Die vorgefundene Realität drängt sich ihm auf.
Tanz
Der Tänzer und Choreograph Hans Fredeweß ist Gründer der Compagnie Fredeweß und realisiert als Lehrbeauftragter das Projekt MOTS - Moderner Tanz in Schulen mit Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen und Partnerschulklassen.
Durch das tanzpädagogische Angebot haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Körperwahrnehmung zu schulen und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Die Studierenden am Fachbereich erfahren unmittelbar tanzpädagogische Arbeit als Bestandteil der Lehre.
Die Autorin und Performancekünstlerin Anna Bella Eschengerd entwickelt im Augenblick der Aufführung eine Performance um spontane Wort‐ und Stimmimprovisationen. Die Sprache zeigt ihre Gestalt als Klangkörper und als Sinnträger, die Stimme wird zum Instrument. Sie veröffentlicht Texte und realisiert Lesungen in genreübergreifenden Kontexten. 2006 hat sie auf der Leipziger Buchmesse ihren Text "Tanze.Tanze.Tanze" vorgestellt. Am Fachbereich bietet sie in diesem Semester ein Seminar zum Thema Literarische Reflexionen zu sprachlichen Prozessen in der Sozialen Arbeit an.