Zu Beginn begrüßten Dr. Pascal Humbert (HSBI Transfer) und Prof. Dr. Thorsten Jungeblut (HSBI/ KogniHome e.V.) die Gäste. Es folgte eine Reihe impulsgebender Vorträge: Dr. Marén Schorch stellte den interdisziplinären Forschungsverbund CareTech OWL der HSBI vor, der sich aktuellen Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung, Pflege und Sozialarbeit widmet und praxisorientiert u.a. soziotechnische Unterstützungen entwickelt. Dr. Bartolt Haase (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) gab einen Einblick in die Arbeit von Bethel, woran Julian Schulte und Frank Stefan von der Diakonie Kork anknüpfen konnten. Sie schilderten eindrücklich die eigenen Herausforderungen, insbesondere den Fachkräftemangel und die Digitalisierung, denen sie mit innovativen Projekten begegnen. Ergänzend dazu präsentierte Julia Wohlgefahrt das Beratungskonzept für assistive Technologien, das im Modellprojekt „BRAVO“ entwickelt wird.
Hightech hautnah: Ein Rundgang durch das KogniHome
Anschließend ging es für die Gruppe in die Forschungswohnung des KogniHome e.V. Hier präsentierte Prof. Dr. Jungeblut nicht nur die grundlegende Vision, sondern auch den beeindruckenden Entwicklungsweg des Projekts. Mit großer Neugier inspizierten die Gäste die intelligente Wohnung, stellten interessierte Fragen und probierten die Anwendungen selbst aus.
Ein besonderes Highlight war die Demonstration eines Notfall-Use-Cases: Als alle die Wohnung verlassen hatten, wurde ein Alarmsignal ausgelöst, das einen Sturz simulierte. Über ein Tablet konnte eine Hilfsmaßnahme eingeleitet werden.
Als Reaktion darauf leuchteten an der Eingangstür rote Warnlichter auf – ein Wegweiser für künftige Rettungsdienste. Mittels eines automatisch übermittelten QR-Codes, den ein System in der Tür erkennt, konnte die Tür geöffnet werden. Über die Möglichkeit weiterer Autorisierungsverfahren wie z.B. per Bluetooth wurde lebhaft diskutiert.
Der intensive und spannende Nachmittag bot eine Fülle von Themen und schuf eine hervorragende Basis, um die gemeinsamen Ideen zukünftig weiterzuverfolgen und die Zusammenarbeit auszubauen.