Die TRACES-Studie (TRAnsgenerational Consequences of Sexual Violence) untersucht als feministisch-partizipatives Aktionsforschung die langfristigen und transgenerationalen Folgen sexualisierter Gewalt. Das Projekt wurde von der Universität Trient, medica mondiale e.V., dem Frauenmuseum Meran und dem Forum Prävention durchgeführt und von der Autonomen Provinz Bozen sowie der Südtiroler Sparkasse finanziert. Im Vortrag werden zentrale Ergebnisse der Studie vorgestellt und in ihren gesellschaftlichen sowie individuellen Dimensionen eingeordnet. Ein besonderer Fokus liegt auf den Implikationen für die psychosoziale Praxis und den Herausforderungen für Fachkräfte in Institutionen und Diensten.
Dr. Andrea Fleckinger ist Sozialwissenschaftlerin und Dozentin an der Fakultät für Psychologie und Kognitionswissenschaften an der Universität Trient (I). Nach rund 15 Jahren der Tätigkeit als Sozialarbeiterin in verschiedenen Feldern konzentriert sich ihre Forschung auf feministische, qualitative und partizipative Ansätze zu geschlechtsspezifischen Machtverhältnissen, institutionellen Dynamiken, Care und Mutterschaft. Als Feministin und Aktivistin setzt sie sich für gesellschaftliche Transformationsprozesse ein, inspiriert von egalitären und friedensorientierten Gesellschaften.
Anmeldung: Die Veranstaltung findet in Präsenz statt; die Referentin wird digital zugeschaltet. Teilnahme für weitere Interessierte nach kurzer Voranmeldung per E-Mail an barbara.umrath@hsbi.de möglich.
