Forschungsgruppen

Sieben Forschungsgruppen bringen ihre Expertise in InCamS@BI ein und ermöglichen einen ganzheitlichen Blick auf alle Probleme rund um Circular Economy und Kunststoffe. Unsere interdisziplinäre Expertise speist sich aus unterschiedlichsten, anwendungsnahen Wissenschaften von Biophysik über Wirtschaftspsychologie bis zur Betriebswirtschaft. Unser Team umfasst Wissenschaftler:innen der Hochschule Bielefeld und der Universität Bielefeld und verteilt sich auf folgende Forschungsgruppen: 

Analytik und Materialentwicklung

Einblick in ein Ultrahochvakuum-Rasterkraftmikroskop

Die InCamS@BI-Forschungsgruppe Analytik und Materialentwicklung baut auf der Expertise der Wissenschaftler:innen im chemischen und physikalischen Bereich auf. Das an der Universität Bielefeld verortete Team besteht aus drei Arbeitsgruppen: Biophysik und Nanowissenschaften, Dünne Schichten & Physik der Nanostrukturen sowie Industrielle Organische Chemie und Biotechnologie

Innovationsmanagement

Eine Person steht an einem Bildschirm und zeigt den Teilnehmenden etwas

Das Team Innovationsmanagament im Projekt InCamS@BI fördert Innovationsprozesse an der Hochschule und stärkt Partnerschaften mit Wirtschaft und Gesellschaft. Die Innovationsmanager:innen standardisieren Prozesse, schaffen Klarheit und reduzieren Komplexität. Als Sparringspartner:innen, Impulsgeber:innen und Prozessgestalter:innen fördern sie die kreative und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Das Team setzt sich im Rahmen des Projektes InCamS@BI für einen gelungenen Transfer zwischen Wissenschaft und Anwendung ein.

Kunststofftechnik und Werkstoffprüfung

Der Doppelschneckenextruder in der HSBI Experimentierhalle

Die Forschungsgruppe Kunststofftechnik und Werkstoffprüfung beschäftigt sich im Projekt InCamS@BI mit dem Thema Kunststoff aus der Sicht von Ingenieur:innen. Dazu gehören neben dem Ermitteln von Kennwerten zur Bauteilauslegung und Kunststoffverarbeitung, die kunststoffgerechte Konstruktion von Bauteilen, die Konstruktion und Auslegung der benötigten Werkzeuge sowie die Weiterentwicklung bzw. Optimierung der eingesetzten Fertigungsverfahren. Dabei werden auch Nachhaltigkeitsaspekte wie beispielsweise ein möglichst geringer Energie- und Materialverbrauch sowie die Wiederverwendbarkeit von Bauteilen und Materialien beachtet.

Technologieentwicklung

Hybrid-3D-Drucker von schräg unten fotografiert

Die InCamS@BI-Forschungsgruppe Technologieentwicklung beschäftigt sich mit Fragen zu Produkt-, Produktions- und Materialtechnologien von (Bio-)Kunststoffen unter Berücksichtigung der Anwendungstauglichkeit. In ihrer Zusammenarbeit verfolgen Mitglieder der Gruppe, die auch Mitglieder im Bielefelder Institut für Angewandte Materialforschung (BIfAM) sind, einen systemischen Ansatz: Experimentelle und theoretische Untersuchungsmethodiken werden eng verzahnt und bilden ein Charakteristikum der Gruppe. 

Wirtschaftspsychologie

Drei Personen blicken auf einen Bildschirm

Das Team Wirtschaftspsychologie ist der zentrale Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Verhalten und die Präferenzen von Konsument:innen und Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit, Circular Economy und Kunststoffnutzung. Im Projekt InCamS@BI widmet sich die Forschungsgruppe der Optimierung des Marketings für nachhaltige Produkte, um deren Markterfolg zu steigern, sowie der Entwicklung von innovativen Lösungen im Designprozess.

Wirtschaftsrecht

Die Fachgruppe Wirtschaftsrecht in der Bibliothek der HSBI

Die Gruppe Wirtschaftsrecht ist die Anlaufstelle für wirtschaftsrechtliches Know-how mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Circular Economy und Kunststoffe. Zentrale Aufgabe der Forschungsgruppe Wirtschaftsrecht im Transferprojekt InCamS@BI ist es, rechtliche Implikationen bei der Ideenentwicklung von Beginn an mitzudenken. Zusätzlich befasst sich die Gruppe mit den rechtlichen Fragestellungen, die sich im Zusammenhang mit der Schaffung von Transferstrukturen an der Hochschule ergeben.

Zirkuläre Wertschöpfung

Forschende im Labor der Arbeitsgruppe Netze und Energiesysteme

Die InCamS@BI-Forschungsgruppe Zirkuläre Wertschöpfung besteht aus einem interdisziplinären Team aus Ingenieur:innen, die schwerpunktmäßig aus den Bereichen Elektrotechnik, Regenerative Energien und Umweltwissenschaften kommen. Die Kernkompetenz der Forschungsgruppe liegt in der Analyse von Produkten und Prozessen auf Grundlage des Konzepts der Circular Economy und in der Optimierung von Energiesystemen in Hinblick auf erneuerbare Energien und zirkuläre Wertschöpfung.