Makeathon

Spannende Herausforderungen für Studierende - neue Lösungsansätze für Unternehmen

Der Innovation Campus for Sustainable Solutions InCamS@BI veranstaltet ein Mal pro Jahr einen Makeathon. Das Konzept: Unternehmen bringen Problemstellungen aus ihrer Praxis mit Für die Lösung dieser Challenges bilden sich studentische Teams. Innerhalb einer definierten Zeitspanne entwickeln diese Teams imm engen Austausch mit dem Unternehmen Lösungsansätze.

Studierende beim Makeathon
© K. Starodubskij/HSBI

Überblick

Zielgruppe:  Unternehmen & Studierende
Häufigkeit:  Einmal pro Jahr
Dauer:    Veranstaltungstag in der HSBI plus Ausarbeitungsphase im Unternehmen
Themen:
  • Circular Economy in der Unternehmensstrategie
  • Wirtschaftsrecht
  • Kunststoffe und Circular Economy

FAQ zur Veranstaltung

Was kann ich von der Veranstaltung erwarten?

Zu Beginn des Makeathons findet eine Auftaktveranstaltung (einen Tag) statt, bei der wirtschaftsrechtliche Fragestellungen, sogenannte Challenges durch die teilnehmenden Unternehmen präsentiert werden und sich Studierende des Masterstudiengangs Wirtschaftsrecht diesen in Kleingruppen zuordnen. Anschließend folgt die Bearbeitungsphase für ca. 14 Wochen. In dieser Phase werden die Studierenden von Prof. Dr. Christiane Nitschke und Kolleg:innen sowie den Ansprechpartner:innen des jeweiligen Unternehmens betreut. Zum Ende folgt eine Abschlussveranstaltung, bei der die Ergebnisse im Beisein der Unternehmen präsentiert werden.

Ist das Angebot wirklich kostenlos? 

Ja, das Angebot ist komplett kostenlos – inklusive erarbeiteter Ergebnisse und Lösungsansätze, da das Angebot im Rahmen des Projekts InCamS@BI öffentlich gefördert wird. 

Welcher zeitliche Aufwand entsteht für mich?

Als Unternehmen können Sie eine konkrete Aufgabenstellung ausarbeiten (bei Bedarf unterstützen wir Sie gern) und diese bei der Auftaktveranstaltung präsentieren. In der Bearbeitungsphase sollen die Studierenden die Aufgabe selbstständig bearbeiten. Es ist wichtig, dass den Studierenden unternehmensseitig Ansprechpartner:innen zur Verfügung stehen, sodass die Studierenden die Aufgabenstellung angemessen bearbeiten können. Wie die Abstimmung mit den Studierenden stattfindet, kann individuell vereinbart werden. Es können zum Beispiel feste Termine im Abstand von 14 Tagen oder aber Termine bei Bedarf vereinbart werden. Außerdem werden an einem weiteren Termin zum Abschlus des Makeathons die Ergebnisse aller Gruppen präsentiert. 

Welchen Mehrwert bietet die Veranstaltung für mein Unternehmen?

Die Aufgabenstellung Ihres Unternehmens, für die eventuell im Unternehmensalltag keine Zeit ist, wird im Rahmen des zugehörigen Moduls intensiv durch Masterstudierende bearbeitet. Die Ergebnisse werden Ihnen anschließend in Form eines ausführlichen Projektberichts zur Verfügung gestellt, der als eine Art Leitfaden für die praktische Umsetzung genutzt werden kann. Darüber hinaus bietet Ihnen die Zusammenarbeit die Möglichkeit, frühzeitig mit qualifizierten Studierenden in Kontakt zu treten und potenzielle Nachwuchskräfte für Ihr Unternehmen kennenzulernen (beispielsweise für ein anschließendes Praktikum oder Masterarbeit, in der die Studierenden die Fragestellung noch weitergehend bearbeiten können). 

Welche Themen werden adressiert? Ist die Veranstaltung branchen- oder unternehmensspezifisch eingeschränkt?

Die Themen sollten im Bereich Nachhaltigkeit, Product-Compliance oder Circular Economy angesiedelt sein. Da der Makeathon aktuell in den Masterstudiengang Wirtschaftsrecht eingebettet ist, handelt es sich um rechtliche Fragestellungen. Trotzdem können die Fragen auch einen Bezug zu anderen Fachrichtungen haben, da auch das übergreifende Denken gefördert werden soll.

Ist inhaltliches Vorwissen erforderlich?

Nein, Vorkenntnisse beispielsweise zur Circular Economy sind nicht erforderlich. Sie können auch Fragestellungen einbringen, wenn Sie sich im Unternehmen noch gar nicht oder erst seit kurzem mit der Circular Economy oder Nachhaltigkeit beschäftigen.

Wie wird mit unternehmensspezifischen Daten umgegangen? Werden Informationen aus dem Unternehmen veröffentlicht?

Die Studierenden und auch die betreuenden Mitarbeitenden unterschreiben eine Geheimhaltungsvereinbarung. Im Verlauf des Makeathons erfolgt eine wissenschaftliche Ausarbeitung, die Open-Access zur Verfügung gestellt wird. Diese wird anonymisiert und in Abstimmung mit den Unternehmen erstellt, sodass keine Zuordnung zu einem Unternehmen möglich ist.

Wie kann ich teilnehmen? 

Nehmen Sie gern per Kontaktformular Kontakt zu uns auf. Übermitteln Sie uns bestenfalls direkt auch eine kurze Unternehmensvorstellung und ggf. eine wirtschaftsrechtliche Frage, mit der Sie sich beschäftigen möchten. Sprechen Sie uns gern auch auf einer Veranstaltung an. 

Rückblick

Makeathon 2023:

Der erste Makeathon zum Thema Circular Economy hat vom 23. bis 30. Oktober 2023 in der HSBI stattgefunden und wurde gemeinsam vom ITES und InCamS@BI organisiert. Mit dabei waren die Unternehmen Ludwig Weinrich, Dr. Wolff Group und mit der Hebie sogar eines der ältesten Bielefelder Unternehmen. Außerdem waren mit Parker Hannifin, Adelt, GEA Group, Wöhler Technik und Bio-Circle Surface Technology Anbieter teilweise hochspezialisierter Technologielösungen dabei. Die Studierenden kamen in diesem Jahr aus den Fachrichtungen Wirtschaftsingenieurwesen, Regenerative Energien und Apparative Biotechnologie.

Mehr dazu ist in der Pressemitteilung nachzulesen: Beim Makeathon von InCamS@BI entwickeln HSBI-Studierende für Unternehmen aus OWL neue Lösungsansätze zur zirkulären Wertschöpfung (15.11.2023).

Makeathon 2024:

Was wir aus dem vergangenen Makeathon zu Circular Economy gelernt haben, ist dass es für die Studierenden einen großen Mehrwert bietet, wenn sie reale Fragestellungen aus der Wirtschaft bearbeiten können und dort auch direkte Ansprechpartner:innen haben. Deshalb hat unsere InCamS@BI-Forschungsgruppe Wirtschaftsrecht diese Elemente genommen und eine ähnliche Veranstaltung für das Modul „Wirtschaftsrecht im Transfer“ im Masterstudiengang Wirtschaftsrecht mitkonzipiert. Das Projekt fand im Sommersemester 2024 statt und war ähnlich aufgebaut wie der erste Makeathon: Im Unterschied zum vergangenen Jahr hatten die Studierenden jedoch das gesamte Semester Zeit, um die Challenges zu bearbeiten. Die Challenges in diesem Jahr kamen von Wago, Thost Projektmanagment sowie Biehn & Professionals. Anschließend überarbeiten die Teilnehmer:innen und Profesor:innen die wesentlichen Erkenntnisse so, dass sie in abstrakter Form als Open Educational Ressource (OER) veröffentlicht werden können.

Mehr dazu im Rückblick: Transfer im Wirtschaftsrecht: Steigende Regulatorik, hohe Innovationsgeschwindigkeit und spannende Herausforderungen für Unternehmen (09.07.2024).

Makeathon 2025:

Zum zweiten Mal in Folge widmete sich der InCamS@BI Makeathon dem Thema „Wirtschaftsrecht im Transfer“. 21 Studierende aus dem Masterstudiengang Wirtschaftsrecht arbeiteten im Sommersemester 2025 an sieben Challenges aus der Unternehmenspraxis von Spies Packaging, Wago und Continental. Koordiniert wurde der Makeathon von der InCamS@BI-Forschungsgruppe Wirtschaftsrecht. Inhaltlich ging es um aktuelle Themen aus dem Wirtschaftsrecht wie Haftung und Urheberrecht in Bezug auf Künstliche Intelligenz, den Digitalen Produktpass und den Einsatz von Rezyklaten in Verpackungen.
Die Studierenden betteten ihre spezifischen Fragestellung in die aktuellen Gesetzgebungen ein, klärten über regulatorische Feinheiten auf und gaben den Unternehmen Handlungsempfehlungen.
Die wesentlichen Erkenntnisse wurden in abstrakter Form als Open Educational Ressource (OER) veröffentlicht.

Mehr zum dritten Makeathon ist nachzulsesen in der Pressemitteilung: Recycelte Kunststoffe in Lebensmittelverpackungen: HSBI Wirtschaftsrechtsstudierende in Kooperation mit Spies Packaging (25.09.2025).

Ein Raum ist zu sehen, in dem viele Menschen mit dem Rücken zur Kamera sitzen. Vorne stehen drei Personen und präsentieren etwas.

 

Kontakt
Geschäftsstelle
InCamS@BI

Projektkoordinatorin
Dr. phil. Katharina Gefele
+49.521.106-71110