30.08.2011

Krokodilklemmen, Kuhfüße und Gummibärchen

Die GENIALE, Bielefelds „Science-Festival“, macht‘s möglich: Auch die ganz Jungen interessieren sich für die FH Bielefeld.

Bielefeld (fhb). Die GENIALE, Bielefelds „Science-Festival“, macht‘s möglich: Auch die ganz Jungen interessieren sich für die Fachhochschule Bielefeld, zumindest dann, wenn sie mitmachen dürfen und so gut wie alles verstehen. Gestern konnten sie das. Das zdi-Schülerlabor mit Namen „experiMINT“ hatte Kindergartenkinder in seine „Forscher-Werkstatt“ eingeladen. 16 kamen am Vormittag, die jüngste drei, der älteste fünf Jahre alt. Am Nachmittag die zweite Gruppe. Und alle werkelten aufmerksam und mit Begeisterung.

Erina Buck, die Leiterin der Workshops, und GENIALE-Mitarbeiterin Rieke Michaelis hatten reichlich zu tun. Experimentieren, anfassen, Fragen beantworten, ausprobieren. Die Kinder erforderten volle Konzentration und waren selbst äußerst konzentriert. Erst nach 45 Minuten sorgten Gummibärchen für eine willkommene Unterbrechung, um die kleinen Forscherinnen und Forscher nach getaner Arbeit bei Laune zu halten.

Bis dahin hatten sie  unter anderem Gegenstände blind ertastet und mehr oder weniger erraten, optische Täuschungen gebastelt, Stromkreisläufe mit Hilfe der Krokodilklemmen zusammengebaut, Nagelbretter mit dem so genannten Kuhfuß malträtiert und feinen Sand durch Trichter in unterschiedlichste Reagenzgläser verteilt.

Zum experiMINT-Konzept gehörte natürlich, dass diese spannenden Experimente für die Kinder leicht verständlich sind. Somit sollte schon für die Jüngsten das Mitmachen von Erfolg gekrönt sein. Insgesamt zwei Stunden verbrachten die Nachwuchsforscher in der Werkstatt.

Das zdi-Schülerinnen- und Schülerlabor „experiMINT“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) der FH Bielefeld mit dem gemeinnützigen zdi-Zentrum experiMINT Bielefeld. Es wird gefördert durch die Initiative zdi – Zukunft durch Innovation - des NRW-Wissenschaftsministeriums. Es bietet Einblicke in Forschung und Technik und betreibt so aktive Nachwuchsförderung in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). "Es geht nicht ums bloße Vermitteln von Lerninhalten, sondern wir wollen mit dem Schülerlabor neugierig machen auf die MINT-Welt und Kreativität fördern", meinte Labor-Leiter Professor Dr. Joachim Waßmuth vom Fachbereich IuM anlässlich der Eröffnung am 25. März in diesem Frühjahr.

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