Rund 90 Gäste aus 36 Ländern sind noch bis zum 22. Mai während der International Week an der Hochschule Bielefeld, um die Fachbereiche und Campusstandorte mit internationalen und interkulturellen Lehrveranstaltungen, Vorträgen, Workshops sowie Aktionen zu bereichern. Mit knapp 100 Veranstaltungen erreicht das Programm in diesem Jahr einen neuen Rekord.130 Gäste kamen im Konferenzbereich der HSBI zur offiziellen Eröffnungsfeier der achten International Week zusammen.
Bielefeld (hsbi). Für eine Woche wird die Hochschule Bielefeld (HSBI) erneut zum Treffpunkt für internationale Wissenschaft, Forschung, Lehre und Transfer: Rund 90 Lehrende, Forschende und Gäste aus der Praxis aus 36 Ländern gestalten vom 18. bis zum 22. Mai ein vielseitiges Programm aus interkulturellen Vorträgen, Workshops und Lehrveranstaltungen für die achte International Week der HSBI. Gäste aus Island, Namibia oder Kasachstan und vielen anderen Ländern bringen dabei ihre fachlichen und kulturellen Perspektiven sowie ihre Expertise an allen Fachbereichen und Standorten der HSBI ein. Mit knapp 100 Veranstaltungen erreicht das Programm in diesem Jahr einen neuen Rekord.
Zum Auftakt begrüßte Judith Peltz, Vizepräsidentin für Internationales, die internationalen Gäste: „Wissenschaft und Forschung sind von Natur aus international, und wir an der HSBI sind davon überzeugt, dass sie sich erst durch Austausch wie bei unserer International Week wirklich entfalten können.“
Von Design School bis Klavierkonzert
„Wissenschaft und Forschung sind von Natur aus international, und wir an der HSBI sind davon überzeugt, dass sie sich erst durch Austausch wie bei unserer International Week wirklich entfalten können.“
Judith Peltz, Vizepräsidentin für Internationales
Auch thematisch zeigt die International Week die Vielfalt internationaler Hochschulkooperationen und greift gesellschaftlich und wissenschaftlich hochaktuelle Themen auf. Das Programm reicht von Design und Kultur über Gesundheitsförderung bis hin zur Bedeutung akademischer Freiheit.
So setzt sich eine zweitägige Designwerkstatt mit der Frage auseinander, wie kreative Bildung offener, gemeinschaftlicher und stärker mit gesellschaftlichen Räumen verbunden werden kann. Die Teilnehmenden entwickeln gemeinsam Ideen für eine „Design School“ und erarbeiten Ansätze für neue Formen des Wissensaustauschs und der Wissensvermittlung. Am zweiten Tag wird die Designschule auf der Magistrale der HSBI vorgestellt und lädt Besucher:innen zum Mitmachen und Austausch ein.
Praxisnah wird es bei einer Lehrveranstaltung zur Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen: Gemeinsam mit internationalen Gästen besuchen Studierende das Freizeitzentrum Baumheide in Bielefeld und beschäftigen sich mit kommunalen Ansätzen zur Prävention und Gesundheitsförderung junger Menschen.
Judith Peltz, Vizepräsidentin für Internationales an der HSBI, begrüßte die internationalen Gäste zum Auftakt.
Auch kulturelle und historische Themen finden ihren Platz im Programm: Ein Klavierkonzert setzt sich mit dem Leben und Werk der Komponistin Fanny Hensel Mendelssohn auseinander, deren Werke aufgrund geschlechtsspezifischer Vorurteile historisch wenig Beachtung fanden.
Darüber hinaus thematisiert ein Vortrag unter dem Titel „Truth Matters“ die Bedeutung akademischer Freiheit in einem zunehmend unsicheren globalen Umfeld. Anlass ist das 25-jährige Bestehen des internationalen Netzwerks „Scholars at Risk“, das sich weltweit für den Schutz bedrohter Wissenschaftler:innen und die Förderung der akademischen Freiheit einsetzt und in dem die HSBI Mitglied ist.
BiCAB-Konferenz thematisiert Wissenstransfer
Im Rahmen der International Week findet außerdem erneut die „Bielefeld International Conference on Applied Business (BiCAB)“ des Fachbereiches Wirtschaft statt. Die Konferenz beschäftigt sich am 22. Mai mit neuen Wegen des Wissens-, Ideen- und Technologietransfers als Motor des gesellschaftlichen Wandels und zeigt auf, wie erfolgreicher Transfer wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Wirkung entfalten kann.
Mit internationaler Perspektive diskutieren die Teilnehmenden verschiedene Transfermodelle und Best Practices, bestehende Herausforderungen sowie die Frage, wie Hochschulen und Wissenschaft langfristig sichtbaren Mehrwert für die Gesellschaft schaffen können.
Raum für Begegnung und Austausch
Die Organisator:innen: Maximilian Köster und Katharina Kontowski vom International Office der HSBI.
Neben den fachlichen Veranstaltungen bietet die International Week zahlreiche Möglichkeiten für persönliche Begegnungen: Auf der Magistrale präsentieren internationale Studierende ihre Heimatländer, kommen mit Interessierten ins Gespräch und laden zu kulinarischen Spezialitäten ein. Außerdem informiert das International Office über Auslandsaufenthalte und organisiert ein Vernetzungscafé.
Die International Week, die jährlich von Katharina Kontowski und Maximilian Köster vom International Officeder HSBI organisiert wird, bietet jedes Jahr eine Plattform für den interkulturellen und internationalen Austausch. Das Besondere: Die Veranstaltungen der Gäste finden im Rahmen der Lehrveranstaltungen der Fachkolleg:innen der HSBI statt. Sie sind somit fester Bestandteil der Seminar- und Vorlesungspläne, wodurch die Studierenden unmittelbar von den internationalen Lehr- und Forschungsperspektiven profitieren. (abo)
Weitere Informationen
Ausgewählte Veranstaltungen sind für viele Interessierte geöffnet, das vollständige Programm ist hier zu finden.