Etwa 1.500 Studierende sind derzeit am Campus Minden eingeschrieben. Die familiäre Atmosphäre des Standorts hob Dekan Prof. Dr. Sven Battermann in seiner Begrüßung hervor: „Wir bieten Ihnen heute die Möglichkeit, unseren schönen Campus nicht nur als Studienort, sondern vor allem als lebendige Gemeinschaft kennenzulernen. Gerade der persönliche Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden macht das Studium am Campus Minden aus.“ Zudem betonte er die Unterstützung zum Studienstart: „Unsere Studierenden aus höheren Semestern begleiten die Erstsemester mit großem Engagement beim Einstieg ins Studium und stehen mit Rat und Tat zur Seite.“
Studieninteressierte entdecken Studiengänge und Labore
Nach den Vorträgen zu den Studiengängen wurden die Studieninteressierten für die Laborführungen nach Studiengängen aufgeteilt.
Rund 100 Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild vom Studienangebot zu machen. Nach der Vorstellung der Studiengänge konnten die Studieninteressierten ausgewählte Labore erkunden. Von der Modellbauwerkstatt Architektur über die Maschinenhalle, dem CAD-Labor und dem Labor für Baustoffkunde bis hin zu Computergrafik und Elektrotechnik erhielten sie Einblicke in das anwendungsorientierte Studium am Campus Minden.
So wie Shari aus Minden, die momentan eine Ausbildung zur Kunststoff- und Kautschuktechnologin absolviert und sich beim Infotag über den praxisintegrierten Studiengang Maschinenbau informiert hat: „Ich bin erstmal neugierig. Bei der Azubivibes habe ich von dem praxisintegrierten Studium hier erfahren und das klingt nach einer guten Option, da es einen sehr hohen Praxisanteil hat und man eine Vergütung bekommt.“
In der Maschinenhalle erklärten Elektrotechnik- und Maschinenbaustudierende unter anderem, wie sie im "Projekt angewandte Wissenschaften" an einem Flipperautomat aus den 1970er Jahren arbeiten.
Ebenfalls für Maschinenbau interessierte sich Fabian aus Minden: „Ich würde gern vor Ort studieren und mit Mathe- und Physik-LK bin ich hoffentlich gut vorbereitet.“ Doch auch wer keinen Mathe-Leistungskurs hatte, solle sich einem ingenieurwissenschaftlichen Studium nicht verschließen, riet Maschinenbau-Professor Dr. Daniel Paßmann bei der Führung durch die Maschinenhalle: „Wir bieten Mathe-Vorkurse und Tutorien an, mit denen wir alle für die Grundlagenfächer abholen und unterstützen, egal ob sie frisch aus dem Abi kommen oder bereits eine Ausbildung gemacht haben.“
Pia aus Gütersloh hat sich über den praxisintegrierten Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen informiert: „Ich finde es spannend, dass das Studium so breit aufgestellt ist und man an der Schnittstelle von Wirtschaft und Technik arbeitet. Und der Campus gefällt mir richtig gut.“
Mattis aus Hille befindet sich momentan noch in der Ausbildung zum Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: „Ich habe zuerst überlegt, nach der Ausbildung den Meister zu machen und dann in die Selbstständigkeit zu gehen. Jetzt tendiere ich aber doch zum Bauingenieurstudium.“
Eine weite Anfahrt hatte Lilli: sie ist aus Solingen zum Campus Minden gekommen und interessiert sich ebenfalls für Bauingenieurwesen. Zum ersten Mal auf dem Campus ist sie allerdings nicht: „Ich habe mir sogar schon ein paar Lehrveranstaltungen angehört.“ Dass es sowas wie das Schnupperstudium gibt, war ihr vorher gar nicht bewusst. Den Tipp hat sie von der Studienberatung bekommen. „Das ist eine geniale Sache“, findet sie. Doch wie kommt sie von Solingen aus auf Minden? „Freunde von mir studieren in Bielefeld und haben die HSBI weiterempfohlen.“
Beratung zu Bewerbung, Studienfinanzierung und mehr
Die Zentrale Studienberatung beantwortete Fragen zu Bewerbung, Studienfinanzierung sowie Studiengangs- oder Hochschulwechsel.
Auch die Zentrale Studienberatung und der Studierendenservice waren vor Ort, um Fragen rund um Bewerbung, Studienfinanzierung sowie zu einem Studiengangs- oder Hochschulwechsel zu beantworten.
Studierende der Fachschaft standen am Grill- und Getränkestand für die Besucherinnen und Besucher zum Austausch bereit. Vertreterinnen des Gebäudemanagements sowie die Beauftragte für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen boten zudem Kaffee, Tee und Waffeln an und kamen so mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Infotags ins Gespräch. (abo/vku)