Die im Studium erworbenen praktischen Fähigkeiten und das theoretische Wissen werden im Praxissemester angewendet und durch neue Erfahrungen ergänzt. Neben den fachlichen werden auch die sozialen und kulturellen Kompetenzen erweitert: bei konzeptionellen und strategischen Entscheidungen, bei Teamarbeit, bei Abstimmungen und Präsentationen und beim Umgang mit den Auftraggebenden. So können die letzten Studiensemester noch besser ausgerichtet werden und die beruflichen Ziele konkretisiert werden.
Vorbereitung für das Praktikum
Mit verschiedenen Veranstaltungen bietet der Fachbereich Gestaltung Hilfestellungen für die Vorbereitung der Bewerbung. Dazu gehören Werkvorträge, Workshops mit Designer:innen und Portfolioseminare. Die Vorgaben für das Praxissemester stehen in der Prüfungsordnung, ergänzende Details im Merkblatt. Beides findet sich hier: Unterseite Formulare und Unterlagen.
Die Praktika im Bachelorstudiengang und im viersemestrigen Masterstudiengang sind Pflichtpraktika. Während eines Pflichtpraktikums sind Studierende über ihre Krankenvericherung versichert und von der Arbeitslosen- und Rentenversicherungspflicht befreit. Die Tätigkeit ist also nicht mindestlohnpflichtig.
Das Studium an einer Partnerhochschule oder selbst recherchierten Hochschule im Ausland bringt eine große Bereicherung für das eigene fachliche Spektrum und das persönliche Netzwerk. Dabei sollte ein Semester Vorlauf eingeplant werden für die Fristen bei Bewerbung und Förderung.
Das Praxissemester kann auch durch ein selbstgewähltes und selbstorganisiertes Praxisprojekt im Inland oder Ausland abgeleistet werden. Ein solches Projekt muss frühzeitig mit einer betreuenden Professur besprochen werden.