17.10.2012

NRW Stipendiatin Ula Al Aboudi am Campus Minden

„Deutschland ist ein wunderschönes Land und man sieht, da ist an jedes Detail gedacht“ das ist der Eindruck der Palästinenserin Ula Al Aboudi, die seit Anfang August für drei Monate in Minden wohnt.

An jedes Detail ist gedacht
NRW Stipendiatin Ula Al Aboudi am Campus Minden

"Deutschland ist ein wunderschönes Land und man sieht, da ist an jedes Detail gedacht" das ist der Eindruck der Palästinenserin Ula Al Aboudi, die seit Anfang August für drei Monate in Minden wohnt. Die Studentin macht derzeit ihren Masterabschluss im Studiengang Water Resources an der Birzeit University in Ramalla im Westjordanland. Nach Minden ist sie dank eines Stipendiums des Landes Nordrhein-Westfalen gekommen, das sich speziell an Studierende aus dem Nahen Osten richtet.

Bei Professor Johannes Weinig, der sich am Campus Minden mit Wasser und Infrastruktur beschäftigt, hat sie einen Einblick in Lehre und Forschung an einer deutschen Fachhochschule bekommen. Damit auch die Praxis nicht zu kurz kommt, hat sie sich während ihres Aufenthaltes im Ingenieurbüro Steinbrecher + Gohlke in Porta Westfalica mit wasserwirtschaftlichen Fragen beschäftigt. Außerdem konnte sie in einem Volkshochschulkurs ihre Deutschkenntnisse verbessern. Gemeinsam mit anderen Gaststudierenden, so genannten "Incomern", die in Bielefeld studieren, hat sie auch Berlin kennengelernt.

Ula schätzt die Stadt Minden und den Campus sehr. Nach Ablauf ihres Stipendiums will sie im Frühjahr ihren Masterabschluss machen. "Mein Traum ist es, im Anschluss in Deutschland mit einer Doktorarbeit zu beginnen", sagt Ula Al Aboudi. Das würde auch Johannes Weinig
begrüßen: "Wir freuen uns, wenn Ula wieder zurück nach Deutschland kommt. Gerade in Wissenschaft und Technik können wir mehr Internationalität vertragen."

 

Ula Alaboudi-Rüdiger Kohut Johannes Weinig


Ula Al Aboudi bei wasserwirtschaftlichen Aufgabenstellungen im Büro Steinbrecher + Gohlke. (v.r.: Ula Al Aboudi, Rüdiger Kohut und Prof. Dr. Johannes Weinig)