Insgesamt sind zum Semesterstart mehr als 1.400 Studierende auf dem Campus Minden eingeschrieben.
Insgesamt sind zum Semesterstart mehr als 1.400 Studierende auf dem Campus Minden eingeschrieben.
Am Montag, 16. September 2013 begrüßte die Hochschule die Studienanfänger im größten Hörsaal des Campus, dem Audimax. Weil der Raum überfüllt war, wurde ein Teil der Begrüßung per Video in andere Hörsäle übertragen.
522 junge Leute haben sich in diesem Jahr für ein Studium in Minden entschieden. Großen Zulauf gab es im Bauingenieurwesen (118 Erstsemester) und in Architektur (94 ). Auch die Projektmanagement Studiengänge Bau (59 ) und Infrastruktur/Logistik (32 ) haben einen Zuwachs zu verzeichnen. Im dualen Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege haben 50 Studierende begonnen, in Informatik 63. In den praxisintegrierten Studiengänge, bei denen die Studierenden im Wechsel für elf Wochen in einem Unternehmen beschäftigt sind und für zwölf Wochen an der FH Theorie pauken, haben insgesamt 92 Neue angefangen: 28 in Wirtschaftsingenieurwesen, 33 in Elektrotechnik und 32 im Maschinenbau (Stand: 13.9.2013).
Die Präsidentin der FH Bielefeld, Professorin Dr. Beate Rennen-Allhoff, zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des Campus: "Unser Studienangebot trifft offensichtlich sehr gut die Nachfrage in der Region." Die Rekordzahlen bedeuten jedoch nicht, dass die Studierenden sich auf überfüllte Hörsäle einstellen müssen, wie die Präsidentin erklärt: "Der Zuwachs an Studierenden in Minden ist ja ein geplanter Zuwachs. Wir haben in den letzten vier Jahren das Personal entsprechend aufgestockt und Räume angemietet. Es gibt keine Engpässe in der Lehre."
Inzwischen sind auch die Bauarbeiten für den Neubau angelaufen, der 2015 fertig sein soll. In dem viergeschossigen Bau werden künftig eine neue Mensa, die Campus-Bibliothek und Räume für den Fachbereich Technik untergebracht. Da die Baustelle auf dem Parkplatz liegt, fallen etliche Stellplätze weg. "Hier wird es eng für die Autofahrer", so die Präsidentin. Ausweichmöglichkeit bietet der Parkplatz Bahnhof Oberstadt und ein Parkplatz in der Drabertstraße mit 120 Stellplätzen, den die FH angemietet hat.
Die Studierenden der praxisintegrierten Studiengänge wurden bereits am Freitag, 13. September, zusammen mit den Unternehmensvertretern begrüßt. Dabei sprachen auch Landrat Dr. Ralf Niermann und der Beigeordnete der Stadt Minden, Klaus-Georg Erzigkeit, ein Grußwort. Am Montag richtete zudem der Stellvertretende Bürgermeiste Egon Stellbrink begrüßende Worte an die Studierenden.
Niermann: "Der Kreis und die Stadt fühlen sich dem Campus eng verbunden." Er bedankte sich auch bei den Unternehmen, die im praxisintegrierten Studium mit der Fachhochschule kooperieren. "Minden-Lübbecke ist mit seinen Unternehmen eins der Zugpferde in der starken Wirtschaftsregion Ostwestfalen. Hier auf dem Campus Minden wird ein wichtiger Beitrag geleistet, Fachkräfte in der Region zu halten", so Niermann.
Erzigkeit warb, wie Stellbrink, auch für das Freizeitangebot in und um Minden: "Für das Studentenleben hat die Stadt viel zu bieten, zum Beispiel Handball, Wassersport und den Weserstrand mit Beachbar." Auch kulturell sei einiges los in der Weserstadt: "Neulich haben erst die Toten Hosen vor 40.000 Zuschauern gespielt", so Stellbrink.
In einem Punkt waren sich denn auch alle Redner einig: Die Studierenden sollen neben allem Lernen das Feiern nicht vergessen und die Zeit in Minden genießen.
Die erste Woche als Studentinnen und Studenten können die Neuen auch entsprechend locker angehen, denn es steht vor allem das Kennenlernen auf dem Programm. Betreut von Studierenden aus den höheren Semestern bekommen sie eine Einführung in die Organisation des Studiums und natürlich wird auch gefeiert: Am Donnerstag findet die erste Studentenparty statt.
Das Audimax, der größte Hörsaal, reichte mit seinen 200 Plätzennicht aus - die Veranstaltung wurde zusätzlich per Video in einen anderen Hörsaal übertragen.
Die Redner der Erstsemesterbegrüßung (v.l.): Prof. Dr. Hans-Georg Gülzow, Dr. Ralf Niermann, Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff, Egon Stellbrink, Prof. Dr. Matthias Mertin, Prof. Dr. Matthias König.