09.05.2014

Unternehmen treffen sich auf dem Campus Minden

Etwa 30 Unternehmer aus der Region sind am vergangenen Donnerstag, 8. Mai, wieder der Einladung der FH Bielefeld auf den Campus Minden zum Unternehmeraustausch gefolgt.

Etwa 30 Unternehmer aus der Region sind am vergangenen Donnerstag, 8. Mai, wieder der Einladung der FH Bielefeld auf den Campus Minden zum nternehmeraustausch gefolgt.

"Ein Mal pro Semester bieten wir den Firmenvertretern, die Praxisplätze im praxisintegrierten Studium auf dem Campus Minden anbieten, eine Plattform zum Austausch untereinander und mit den Professorinnen und Professoren an", begrüßte Marcus Miksch von der FH Bielefeld die Gäste. Miksch koordiniert die Unternehmenskontakte an der FH Bielefeld. Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Elektrotechnik kann man in Minden im praxisintegrierten Modell studieren, bei dem die Studierenden während des gesamten Studiums in einem Unternehmen beschäftigt sind. "Für den Studienbeginn im August 2014 werden aktuell 71 Praxisplätze von Unternehmen für die Mindener Studiengänge angeboten", sagte Miksch.

Dekan Professor Dr. Michael Mohe stellte aktuelle Entwicklungen am Fachbereich Technik vor: "Wir arbeiten an einem Masterstudiengang Mechatronik", so Mohe. Auch die Qualitätssicherung der Lehre war ein Thema, denn als Kooperationspartner werden auch die Unternehmen regelmäßig befragt.

Ein Highlight war der Vortrag eines Studenten über sein Praxisprojekt: Jan Großkopf studiert im vierten Semester Elektrotechnik und arbeitet schon seit acht Jahren bei der DB Systemtechnik GmbH in Minden. In der Abteilung "Kupplung und Bremse" hat er in seiner Projektarbeit über den "Einsatz kalibrierter Messtechnik" die Kraftsensoren an den Bremsen untersucht. Das Projekt wird er im nächsten Semester weiterführen. Marcus Miksch: "Das Beispiel zeigt, dass unsere Studierenden reale Aufgabenstellungen bearbeiten, die einem Unternehmen direkten Nutzen bringen." Das praxisintegrierte Studium sei bewusst so flexibel konzipiert worden, damit die Unternehmen die Inhalte und Dauer von Praxisarbeiten an ihre Bedarfe anpassen können.

Zum Abschluss nutzten einige Unternehmensvertreter die Gelegenheit, sich neue Labore auf dem Campus anzusehen, darunter das Solar Computing Lab, das MediaLab und das mit Hochfrequenztechnik ausgestattete Labor für Elektromagnetische Verträglichkeit.