04.03.2010

Bad Oeynhausen Stadtmodell

Gesendet in der WDR Lokalzeit OWL

WDR berichtet über Studierendenprojekt 3D-Stadtmodell der Stadt Bad Oeynhausen

WDR berichtet über den Masterkurs Integrales Bauen


Bad Oeynhausen Modell



Am Donnerstag, 03. März drehte der WDR mit dem Team von Lutz Kosleck am Campus Minden. Der Fokus richtete sich auf das Modul Digitale Medien im Masterkurs Integrales Bauen. Studierende aus den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen und Projektmanagement Bau berichteten über die Projektarbeit Digitales Stadtmodell. Das Projekt wurde von der Stadt Bad

Oeynhausen Amt für Geoinformation , Dipl.-Ing. Roland Godwin und Prof. Dr.-Ing. Günter Pomaska initiiert. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die gegenseitige Wertschöpfung dieses Mashups gelegt.

Die Studierenden am Fachbereich erhalten Zugang zu den aktuellen Geobasisidaten des Landes NRW und rekonstruieren daraus 3D-Objekte, die wiederum in den Datenbestand der Stadt Bad Oeynhausen Eingang finden. Die Dreharbeiten wurden im Labor für visuelle und virtuelle Realität und im Labor für Informatik durchgeführt. Auf der Geowall des VRLab erläuterten die Studierenden die photogrammetrische Auswertung von Luftbildaufnahmen. Im weiteren Verlauf wurde die Entstehung der Bauwerke von der Gebäudekubatur bis zu fotorealistisch texturierten Computermodellen vorgestellt. Vor Ort konnten die Vermessungsarbeiten der elektronischen Tachymetrie und der digitalen Bildaufnahme gezeigt werden. Der Drehtag endete im Rathaus II der Stadt Bad Oeynhausen mit Interviews zur Nutzung der gewonnen 3D-Informationen. Der Beitrag wurde Dienstag, 23. März ausgestrahlt.


In Kooperation mit der Stadt Bad Oeynhausen entwickelten Studierende aus dem Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen das Konzept zur Erstellung und Fortführung eines virtuellen dreidimensionalen Modells von der Stadt Bad Oeynhausen. Im Gegensatz zum zweidimensionalen Plan ermöglicht das 3D-Modell die virtuelle räumliche Darstellung existierender und geplanter Gebäude. »So bietet das künftige 3D-Modell unserer Stadt vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, beispielsweise in den Bereichen Stadtplanung und Architektur, Tourismus und Wirtschaftsförderung sowie im Hochwasser- und Immissionsschutz«, erläutert Diplom-Ingenieur Roland Godwin von der Abteilung Geoinformation und Vermessung der Stadt Bad Oeynhausen. Durch die 3D-Visualisierung können Projekte »sehr viel anschaulicher und verständlicher präsentiert werden«.


Professor Dr. Günter Pomaska und Studierende aus dem Masterstudiengang Integrales Bauen entwickelten ein fünfstufiges Modell der Stadt. Hierzu haben die Studierenden die Daten der Gebäude erfasst und ausgewertet und entsprechend der Daten Landschaft und Gebäude modelliert: vom Modell der Region über texturierte Gebäude und Modelle konkreter Bauprojekte bis zur Innenraumdarstellung. Die texturierten Landmarken, die auch in Google Earth zu betrachten sind, wurden im Rahmen der Erasmus-Kooperation der FH Bielefeld von Studierenden des Izmir Institutes of Technology bearbeitet.

Weitere Informationen zum 3D-Stadtmodell Bad Oeynhausen: www.badoeynhausen3.de