Was macht einen guten Prozess aus? Eckpunkte für die Gestaltung qualitativ hochwertiger Prozesse an der HSBI
Die Hochschule Bielefeld (HSBI) legt Wert auf eine systematische und qualitätsgesicherte Gestaltung und Weiterentwicklung ihrer Prozesse. Sie ist aktiv auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten und strebt nach einer Steigerung der Ergebnisqualität bei der Erfüllung Ihrer Kernaufgaben in Lehre, Forschung und Transfer. Die Qualität der hochschulischen Prozesse ist ein ausschlaggebender Faktor für eine hohe Ergebnisqualität. Qualitativ hochwertige Prozesse stellen einen reibungslosen Ablauf sicher und fördern die Handlungsspielräume der Prozessbeteiligten mit Blick auf ihre Aufgaben in Lehre, Forschung und Transfer, Leitung und Service.
Nutzer- und Serviceorientierung
Die Bedarfe der Nutzer:innen stehen im Zentrum der Gestaltung und Umsetzung des Prozesses. Die Gestaltung des Prozesses richtet sich daran aus, dessen Nutzer:innen bestmöglich dabei zu unterstützen, ihren jeweiligen Aufgaben in Lehre, Forschung, Transfer, Technik und Verwaltung nachzukommen.
Transparenz
Beteiligte und deren Zuständigkeiten ebenso wie Schnittstellen, Abläufe, Durchlaufzeiten und zugrundeliegende Rahmenbedingungen sind für alle Prozessbeteiligten und Nutzer:innen transparent und nachvollziehbar. Eine hohe Transparenz stellt den reibungslosen Ablauf des Prozesses sicher.
Regelkonformität
Der Prozess zeichnet sich durch rechtssichere Ergebnisse aus. Verlässliches, regelgeleitetes und rechtskonformes Handeln sind gewährleistet. Regeln und Abläufe im Prozess sind in sich konsistent.
Stabilität
Der Prozess ist durch eine hohe Stabilität und geringe Fehleranfälligkeit gekennzeichnet. Das Risiko von Blind- und Fehlleistungen ist minimiert. Prozesserfolg und Ergebnisqualität sind nicht an Personen gebunden. Vertretungsmöglichkeiten minimieren Störanfälligkeit und Ausfallrisiken. Benötigte Arbeitsmittel stehen zur Verfügung.
Ressourcenschonung
Bei der Prozessgestaltung und -durchführung wird ein sorgsamer und effizienter Umgang mit personellen, zeitlichen und infrastrukturellen Ressourcen sichergestellt. Verantwortlichkeiten im und für den Prozess sind so niedrig wie möglich, so hoch wie nötig angesiedelt.
Standardisierung und Flexibilität
Der Grad der Standardisierung bzw. Flexibilität eines Prozesses orientiert sich an den jeweiligen Anforderungen. Ein Prozess ist so standardisiert wie nötig, so flexibel wie möglich gestaltet.