Das Konzept des praxisintegrierten Studiums gewährleistet eine enge Verknüpfung von Unternehmenspraxis und Hochschulstudium. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten einerseits einen qualifizierten Hochschulabschluss und andererseits unternehmensspezifische Berufspraxis. Für die Unternehmen eröffnet das praxisintegrierte Studium der Hochschule Bielefeld neue Wege der Personalentwicklung.
Berufsbegleitende Studiengänge am Campus Gütersloh
Beim berufsbegleitenden Verbundstudium werden die Studieninhalte über didaktisch aufbereitete Selbststudienmaterialien (Lernbriefe) vermittelt. Darüber hinaus finden Übungen und Praktika in der Hochschule in der Regel alle 14 Tage samstags statt.
Mohamed Nassar kam für ein Ingenieurstudium an den Campus Gütersloh der Hochschule Bielefeld. Dass er eine Möglichkeit gefunden hat, seiner Leidenschaft Springreiten nachzugehen, hilft ihm, in OWL richtig anzukommen. Mohamed Nassar erzählt, wie ihn das deutsche Lehrsystem fordert und warum der Reitsport ein wichtiger Ausgleich für ihn ist.
Seit 2024 bietet die Hochschule Bielefeld an ihrem Standort Gütersloh den englischsprachigen Bachelorstudiengang „Industrial Engineering“ an, 2025 ist „Mechatronics and Automation“ dazugekommen. Das Ziel ist klar: Internationale Talente als Fachkräfte für den Standort Deutschland gewinnen. Doch wie sieht das Ganze in der Praxis aus? Woher kommen die Studierenden? Wie sind sie auf das Angebot in Gütersloh gestoßen? Und wie sieht ihr Alltag aus? Drei Studenten aus afrikanischen Ländern berichten über ihr Studium und ihre Tätigkeit bei CAE Software und Systems GmbH aus Rheda-Wiedenbrück. Auch ihr Betreuer im Unternehmen kommt zu Wort. Vorläufiges Fazit: die HSBI unterstützt auf allen Ebenen und der Weg lohnt sich, denn Fachkräfte mit internationalem Background sind gesucht.
77 neue Studierende haben sich in ein praxisintegriertes Studium am Campus Gütersloh der Hochschule Bielefeld eingeschrieben. Am Freitag, 28. August, wurden die Erstsemester der vier deutschsprachigen praxisintegrierten Studiengänge im HSBI-Hauptgebäude in Bielefeld begrüßt. Die Begrüßung für die englischsprachigen Studiengänge in Gütersloh findet erst im September statt.
Sauberes Wasser, Zugang zu Energie, Gesundheit oder Bildung: Die Herausforderungen in einem Flüchtlingscamp sind groß und vielfältig. Studierende der Hochschule Bielefeld (HSBI) und der belgischen Hochschule PXL haben in einer gemeinsamen Lehrveranstaltung nachhaltige und umsetzbare Lösungsvorschläge entwickelt für die wichtigsten Herausforderungen in einem der größten Flüchtlingslager auf dem afrikanischen Kontinent: Kakuma, im Norden Kenias. Input kam dabei aus erster Hand: Mit dem HSBI-Studierenden Aleer Nyang Jacob vermittelte ein ehemaliger Bewohner Eindrücke vom Leben im Camp. Und mit dem Output wären beispielsweise 300.000 Menschen mit sauberem Wasser versorgt – fehlt nur noch das Crowd-Funding zur Finanzierung.