Vorträge vom International Office, Informationen zu Auslandsaufenthalten und Länderstände mit internationalen Snacks: Der erste International Day des Fachbereichs Wirtschaft machte den Studierenden Lust auf ein Studium mit internationalen ErfahrungenDer erste International Day des Fachbereichs Wirtschaft machte den Studierenden Lust auf ein Studium mit internationalen Erfahrungen.
Bielefeld (hsbi). Als der Fachbereich Wirtschaft der HSBI erstmals zum International Day einlud, wurde schnell deutlich, worum es an diesem Tag gehen sollte: um Orientierung, Austausch und konkrete Informationen zu internationalen Studienmöglichkeiten. Der Tag drehte sich um die Frage, wie Studierende ein Auslandssemester, Praktikum oder andere internationale Erfahrungen sinnvoll in ihr Studium integrieren können und was dies im Hochschulalltag bedeutet.
Der International Day ist ein neues Format zur Internationalität am Fachbereich, das an die hochschulweite International Week im Frühjahr anknüpft. „Es ist wichtig, unseren Studierenden zu zeigen, welche Kompetenzen sie durch Auslandsaufenthalte erwerben können“, sagt Eika Auschner, Professorin für internationales und interkulturelles Management. „Viele Fähigkeiten, die heute in Unternehmen erwartet werden, lassen sich im internationalen Kontext besonders gut entwickeln.“
Der erste International Day des Fachbereichs Wirtschaft machte den Studierenden Lust auf ein Studium mit internationalen Erfahrungen.
Zum Auftakt stellte das International Office verschiedene Wege ins Ausland vor, darunter Austauschprogramme, Fördermöglichkeiten, Praktika und Kurzzeitangebote, und erläuterte, wie die Hochschule bei der Vorbereitung und Planung unterstützen kann. Die Präsentationen gaben einen Überblick über organisatorische Fragen und zeigten, welche Erfahrungen andere Studierende bereits gemacht haben. Die Teilnehmenden des International Days nutzten die Gelegenheit und stellen ihre Fragen zu Kosten, Anerkennung von Leistungen oder zu alltäglichen Herausforderungen im Ausland.
Besuch von der katalonischen Partnerhochschule ‚University of Vic‘
Studierende der University of Vic aus Katalonien berichteten über ihre Heimatregion, den Campusalltag in Vic und Unterschiede im Lehrbetrieb.
Ein zentrales Element des Tages waren zwei Vorträge einer Studierendengruppe der University of Vic aus Katalonien, die eine Woche lang an der HSBI zu Gast war. Die 20 Studierenden nahmen an Lehrveranstaltungen in Englisch und Spanisch teil und berichteten nun über ihre Heimatregion, den Campusalltag in Vic und Unterschiede im Lehrbetrieb. Ein kurzes Video zur Tradition der „Castells“, den menschlichen Pyramiden, zeigte, welche Rolle Gemeinschaft und Koordination in diesem Sport spielen. Für die HSBI-Studierenden boten diese Einblicke eine Gelegenheit, aus erster Hand mehr über eine Partnerhochschule zu erfahren.
Insgesamt hat der Fachbereich Wirtschaft aktuell 105 Partnerhochschulen (72 in Europa und 33 außerhalb Europas) in insgesamt 34 Ländern.
Länderstände von Studierenden über ihre Herkunftsländer
Internationale Studierende informierten an Länderständen über ihre Herkunftsländer und beantworteten Fragen zu Studium, Kultur und Alltagsleben.
Parallel dazu präsentierten internationale Studierende an Länderständen ihre Herkunftsländer und beantworteten Fragen zu Studium, Kultur und Alltagsleben. In Aufenthaltsbereichen standen Getränke und kleine Snacks bereit, um einen Austausch zwischen den Studierenden zu erleichtern.
Dass auch Studierende der Fachbereiche Ingenieurwissenschaften und Mathematik und Sozialwwesen vorbeikamen, zeigte, wie hoch das Interesse an Informationen zu internationalen Angeboten an der Hochschule ist. Am Ende des Tages probierten einige Gruppen gemeinsam spanische Tänze aus. Ein eher beiläufiger Abschluss, der dennoch verdeutlichte, dass sich Berührungsängste so schnell abbauen lassen. „Es war schön zu sehen, wie offen alle miteinander ins Gespräch kamen“, sagt Nermin Karaoglu, Koordinatorin für internationale Aktivitäten im Fachbereich Wirtschaft.
Der erste International Day verstand sich weniger als großes Event, sondern als pragmatisches Angebot: Informationen bündeln, Ansprechpersonen sichtbar machen und den direkten Kontakt zu internationalen Gästen ermöglichen. Für viele Teilnehmende war es damit ein unkomplizierter Einstieg in ein Thema, das im Studium leicht abstrakt bleibt – und durch solche Formate greifbarer wird.