2. Preis für netzbasierte Lehre geht an Christiane Freese und Holger Lewe
Bielefeld (fhb). An der FH Bielefeld wurde der ‚Preis für netzbasierte Lehre‘ am vergangenen Montag im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) an der Morgenbreede erstmals verliehen. Drei Medienprojekte wurden mit jeweils 2.000 Euro ausgezeichnet.
Bielefeld (fhb). An der FH Bielefeld wurde der ‚Preis für netzbasierte Lehre‘ gestern im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) an der Morgenbreede erstmals verliehen. Drei Medienprojekte wurden mit jeweils 2.000 Euro ausgezeichnet: Prof. Dr. Wasmuth (geteilter 2. Platz) mit seinem Lehrkonzept für die Studiengänge am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik, Christiane Freese und Holger Lewe (geteilter 2. Platz) von der Lehreinheit Pflege und Gesundheit für ihren Entwurf „E-Learning im Dualen Bachelor-Studiengang ‚Gesundheits- und Krankenpflege‘ und, auf Platz 1, die ‚Netzbasierte Lehre im Modul Grundlagen der Wirtschaftsinformatik‘, vertreten durch die Professoren Dr. Hans Brandt-Pook, Dr. Detlef Deßaules, Dr. Peter Hartel und Dr. Jörg-Michael Keuntje.
Die Studierenden waren im Frühjahr per Internet und E-Mail aufgefordert worden, Lehrende zu benennen, deren Lehrveranstaltungen unter ILIAS-Einsatz „als besonders gelungen und motivierend“ empfunden werden, so der Ausschreibungstext. Knapp 30 studentische Vorschläge wurden eingereicht, zehn derart Empfohlene reichten ein Konzeptpapier ein. Dr. Karin Ilg, die Leiterin der Hochschulbibliothek: „Eine ausgesprochen gute Resonanz in einer doch relativ kurzen Zeitspanne.“
Didaktik, netzbasierte Lernpraktiken in Gruppen, selbstbestimmtes Lernen sowie Aktivierung, Vielfalt und Innovation sollten die zentralen Kriterien werden, nach denen die neue Jury die ILIAS-Projekte zu beurteilen hatte. Dem Gremium gehörten neben Dr. Ilg fünf Mitglieder an: Prof. Dr. Tobina Brinker, die Leiterin des Netzwerks Hochschuldidaktische Weiterbildung Nordrhein-Westfalen an der FH Bielefeld, Studentin Katrin Voß, Joachim Martensmeier, Dezernent für Bildung, Jugend, Familie und Soziales der Stadt Gütersloh, Prof. Dr. Matthias Upmann, Hochschule Ostwestfalen-Lippe, und Vizepräsident Prof. Dr. Andreas Beaugrand. Intensiv wurde diskutiert, die Entscheidungen fielen einmütig.
Christiane Freese, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt zik2ak, und Student Holger Lewe, studentische Hilfskraft in der EDV und im Projekt ‚Modell einer gestuften und modularisierten Altenpflegequalifizierung‘, stellten ihre Einbindung von ILIAS im Modulverlauf ‚Pflege zur Aufrechterhaltung von Aktivität und Bewegung 1‘ vor. Sie haben unter anderem Tests zu den drei Hauptthemengebieten ihres Moduls eingerichtet, Wikis und Glossars sowie Film- und Bildmaterial gemeinsam mit den Studierenden zusammen- und bereitgestellt. Für die Zukunft wünschen sie sich eine verstärkte gemeinsame Nutzung des Fragenpools für Tests und Lernmodule, die Erhöhung der Anwenderfreundlichkeit des Editors für ILIAS-Lernmodule, die Einstellung von mehr Film- und Bildmaterial, insbesondere zu praktischen Fertig- und Fähigkeiten, und eine komfortablere Möglichkeit, Videos innerhalb von ILIAS zu nutzen.