Unter der Leitung der Professorinnen Dr. Ulrike Weyland und Dr. Annette Nauerth, unterstützt durch die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Simone Rechenbach und Elke Rosowski, wird im Verbundprojekt TEMA (Entwicklung und Erprobung von technologie-orientierten Messinstrumenten zur Feststellung der beruflichen Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen) bis Ende 2014 geforscht.
Das Verbundprojekt TEMA
Unter der Leitung der Professorinnen Dr. Ulrike Weyland und Dr. Annette Nauerth, unterstützt durch die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Simone Rechenbach und Elke Rosowski, wird im Verbundprojekt TEMA (Entwicklung und Erprobung von technologie-orientierten Messinstrumenten zur Feststellung der beruflichen Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen) bis Ende 2014 geforscht.
Valide und in der Berufsbildungspraxis einsetzbare Verfahren zur Messung von beruflichen Kompetenzen gewinnen in den Pflegeberufen zunehmend an Bedeutung. Personalmangel und damit verbunden heterogene Zugangswege in den Beruf, anstehende Neuordnungen der Pflegeberufe, mangelnde Kongruenz von handlungsorientierten Ausbildungsordnungen und Prüfungspraxis, erfordern eine kompetenzorientierte berufliche Ausbildung. Damit verbunden ist eine outcome-orientierte Messung von beruflichen Kompetenzen am Ende der Ausbildung.
Das Verbundprojekt ist in die Forschungsinitiative ASCOT (Technology-based Assessment of Skills and Competencies in VET) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eingebettet. Im Rahmen der Forschungsaktivitäten kooperiert die FH Bielefeld eng mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) Nürnberg, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung Frankfurt/Main. Mit der neuen Forschungsinitiative weitet das BMBF die Forschungsaktivitäten zum Thema Kompetenzmodellierung und Kompetenzerfassung auf die berufliche Bildung aus.
Die Forschungsteams konstruieren zunächst ein Kompetenzstrukturmodell zur Abbildung beruflicher Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen, um darauf aufbauend berufsfeldadäquate Testverfahren bzw. einen Prototyp mit Testsequenzen zur computerbasierten Simulation beruflicher Handlungssituationen zu entwickeln. Mit diesen Testverfahren sollen Bildungsergebnisse einzelner Auszubildender am Ende der Pflegeausbildung valide gemessen werden sowie ein Monitoring von Bildungsprozessen etabliert werden.