Exkursion des dualen Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege zur ESPACOMP-Tagung nach Prag
55 Studierende des 5. Semesters des dualen Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege aus Bielefeld und Minden nahmen unter Leitung von Prof. Dr. Irene Müller an der internationalen ESPACOMP-Tagung in Prag teil.
Exkursion des dualen Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege zur ESPACOMP-Tagung nach Prag
55 Studierende des 5. Semesters des dualen Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege aus Bielefeld und Minden nahmen unter Leitung von Prof. Dr. Irene Müller an der internationalen ESPACOMP-Tagung in Prag teil. Bereits seit 2009 richtet die European Society for Patient Adherence, COMpliance, and Persistence (ESPACOMP) jährlich dieses große Symposium aus, welches sich aus interdisziplinärer Perspektive mit Fragen der Adhärenz von Patienten - insbesondere im Zusammenhang mit der Einnahme von Medikamenten - beschäftigt. Auch in diesem Jahr war es gelungen, ein umfangreiches und vielseitiges Programm zusammenzustellen. Unter den etwa 200 TeilnehmerInnen aus 21 Ländern, unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen (Pharmazie, Medizin, Pflege, Public Health) und Gesundheitsbereichen bildeten die Studierenden der Fachhochschule Bielefeld die größte Gruppe.
Den Einstieg in das dreitägige Symposium bildete ein feierlicher Empfang in der Prager Karlsuniversität, die 1348 gegründet wurde und die größte Universität Tschechiens ist. In der imposanten Aula des Gebäudes begrüßten der Vizepräsident der Universität, der Dekan der Fakultät für Pharmazie sowie der ESPACOMP-Vorsitzende die Gäste. Im Mittelpunkt der nächsten beiden Tage standen zahlreiche Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden zu Projekten und Studien der Adhärenzforschung. Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Ländern stellten epidemiologische Befunde zur Adhärenz bzw. Nicht-Adhärenz von Patienten sowie Erkenntnisse zu den Wirkungen verschiedener Interventionen vor, die eine Erhöhung der Adhärenz zum Ziel haben. Auch ökonomische und ethische Aspekte des Themas wurden behandelt. In einer begleitenden Poster-Session wurden zudem mehr als 60 Poster zur Adhärenzforschung präsentiert.
Überschattet wurde das Symposium von den Terroranschlägen in Frankreich. Mit einer Schweigeminute am Samstagmorgen wurde der Opfer der Anschläge gedacht und so Mitgefühl gegenüber den französischen Tagungsteilnehmern zum Ausdruck gebrac
ht.
In Ergänzung zum umfangreichen Tagungsprogramm der Tagung blieb den Studierenden auch noch Zeit, die schöne Hauptstadt Tschechiens zu erkunden. Voll neuer Eindrücke trat die Gruppe am Samstagmittag den Heimweg nach Deutschland an.