Das Gemeinschaftsprojekt „Wirtschaft in Schule und Hochschule“ (WiSH) des Fachbereichs Wirtschaft und Gesundheit mit den Schulen Rudolf-Rempel-Berufskolleg Bielefeld und Einstein Gymnasium Rheda-Wiedebrück startete das dritte Mal. Das Projekt soll den Übergang von der Schule zur Hochschule erleichtern und gezielt auf ein betriebswirtschaftliches Studium vorbereiten.
Auftaktveranstaltung WiSH 2016: Schülerinnen und Schüler aus dem Rudolf-Rempel-Berufsolleg und Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück mit den Lehrerinnen und Lehrern und den Projektbeteiligten aus der FH Bielefeld.
Das Gemeinschaftsprojekt „Wirtschaft in Schule und Hochschule“ (WiSH) des Fachbereichs Wirtschaft und Gesundheit mit den Schulen Rudolf-Rempel-Berufskolleg Bielefeld und Einstein Gymnasium Rheda-Wiedebrück startete das dritte Mal. Das Projekt soll den Übergang von der Schule zur Hochschule erleichtern und gezielt auf ein betriebswirtschaftliches Studium vorbereiten.
Am 21. April fand hierzu die Auftaktveranstaltung mit Schülerinnen und Schülern der 11. bzw. 12. Klassen beider Schulen statt. Nach der Begrüßung durch den Dekan Prof. Dr. Rössler, trug die Studienfachberaterin Nermin Köklüce Informationen zum Studium vor. So wurde der Unterschied zu den Hochschulformen Universität und Fachhochschule herausgearbeitet und das Bachelor- und Mastersystem erklärt. Fragen kamen von den Schülerinnen und Schülern zum Thema NC. Insbesondere wurde klargestellt, dass es an der Fachhochschule bei der Zulassung keinen Unterschied macht, ob die Hochschulzugangsberechtigung durch das Abitur oder durch die Fachhochschulreife erlangt wurde. Abiturienten mit schlechterer Note werden Bewerbern mit Fachhochschulreife mit besserer Note nicht bevorzugt.
Den Studiengang Wirtschaftsinformatik stellte der Studiengangsleiter Prof. Dr. Hartel näher vor. Zu den Jobaussichten sagte er, „Es gibt über 40.000 offene Stellen in der IT-Branche. Unsere Studierenden bekommen ihre ersten Jobangebote noch vor Ende des Studiums“. In diesem Jahr dürfen die Schülerinnen und Schüler sich mit einem Thema aus der Wirtschaftsinformatik auseinandersetzen. In den Durchgängen zuvor hat sich das Projekt mit Fragen aus der Wirtschaftspsychologie befasst.
Die Professoren aus dem Studiengang Wirtschaftsinformatik Prof. Dr. Küster und Prof. Dr. Förster werden das Projekt mit sechzehn ausgewählten Schülerinnen und Schülern fortsetzen. Sie stellten das diesjährige weitere Programm vor. Die Schülerinnen und Schüler sollen einen eigenen Web-Shop bauen und selber entscheiden, welches Produkt sie über den Web-Shop verkaufen wollen. Dabei geht es nicht nur um die Programmierung der einzelnen Funktionen (Suchen eines Produktes, Auswählen des Produktes, Einfügen in den Einkaufswagen, Zahlungsmodalitäten etc.), sondern auch um die optische Darstellung. Dies soll wie im echten Studium im Team geschehen, in Begleitung und Unterstützung der Dozenten. Zuvor sollen die Schülerinnen und Schüler in mehreren Workshops die theoretischen Kenntnisse für die Umsetzung erhalten.