22.11.2011

Einblick in die Praxis von Schulentwicklung an Berufskollegs

Am Freitag, den 18.11.2011, referierte Frau Oberstudienrätin Ute Meischen vom „Freiherr vom Stein Berufskolleg Minden“ an der FH Bielefeld, Lehreinheit Pflege und Gesundheit zum Themenkomplex Schulentwicklung. Dieser Vortrag war eingebunden in das Modul Schulentwicklung (Dozentin: Prof. Dr. Ulrike Weyland) innerhalb des MA-Studiengangs Berufspädagogik Pflege und Gesundheit (3. Sem.).

Am Freitag, den 18.11.2011, referierte Frau Oberstudienrätin Ute Meischen vom „Freiherr vom Stein Berufskolleg Minden“ an der FH Bielefeld, Lehreinheit Pflege und Gesundheit zum Themenkomplex Schulentwicklung. Dieser Vortrag war eingebunden in das Modul Schulentwicklung (Dozentin: Prof. Dr. Ulrike Weyland) innerhalb des MA-Studiengangs Berufspädagogik Pflege und Gesundheit (3. Sem.).

Die Studierenden sollten hierüber die Möglichkeit erhalten, auf der Basis praxisbezogener Ansprüche und situativer Kontexte ihr Fragenspektrum zum Schulentwicklungsprozess zu erweitern, mit denen sie sich u.a. im Zusammenhang von forschendem Lernen innerhalb des derzeitig von ihnen zu absolvierenden Praxissemesters befassen. Nach einem kurzen Überblick über den Aufbau des o.g. Berufskollegs stellte Frau Meischen die Gegenstandsbereiche von Schulentwicklung, d.h. Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung, exemplarisch vor und bezog sich dann stärker auf die Akteursperspektiven innerhalb von Schulentwicklung. Ihren Fokus richtete sie insbesondere auf die Fragen, welche Rolle die Schulleitung innerhalb von Schulentwicklungsprozessen im Kontext rechtlicher, situativer und organisationsbezogener Rahmenbedingungen einnimmt und welchem Anforderungsprofil ein Schulleiter aus zielbezogener Perspektive unter dem Blickwinkel der o.g. Gegenstandsbereiche ausgesetzt ist. Damit schloss sich auch die Frage an, wie man überhaupt Schulleiter wird. Der Vortrag war dialogisch eingebunden, so dass die Studierenden auch während des Vortrags bereits viele Fragen stellen konnten. Ebenfalls bot sich die Möglichkeit einer intensiven Diskussion, gerade auch in Abgrenzung zur Schulentwicklung an Schulen des Gesundheitswesens. Die Veranstaltung stieß bei den Teilnehmern/-innen auf große Resonanz und soll daher auch zukünftig wieder angeboten werden.