04.02.2015

Duales Orientierungspraktikum im Fachbereich IuM

17 Schülerinnen und Schüler umliegender Gymnasien besuchten den Fachbereich IuM für einen 4-tägigen Einblick in die "Apparative Biotechnologie".

Im Rahmen des Dualen Orientierungspraktikums, das aus dem Projekt "Schule-Wirtschaft-Arbeitsleben" der Universität Bielefeld hervorgegangen ist, besuchen 17 Schülerinnen und Schüler der umliegenden Gymnasien den Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) der Fachhochschule Bielefeld. Unter anderem sind das Ceciliengymnasium Bielefeld, das Herder-Gymnasium Minden, das Städtische Gymnasium Gütersloh sowie das Gymnasium Heepen vertreten. Koordiniert wird das Duale Orientierungspraktikum seitens der Fachhochschule von Prof. Dr. Jörg-Michael Keuntje, dem Beauftragten für die Betreuung der Schnittstelle zwischen Schule und FH Bielefeld. Das Praktikum bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, exemplarisch Einblicke sowohl in den Studienalltag als auch in die berufliche Praxis zu erhalten.

Bereits zum fünften Mal engagieren sich Prof. Dr. Frank Gudermann und Prof. Dr. Dirk Lütkemeyer im Bereich der Apparativen Biotechnologie. Die gute Resonanz aus den Vorjahren motiviert die Lehrenden "Der Einsatz lohnt sich. Die Schülergruppen haben sich bewusst für unseren Bereich entschieden und arbeiten gerne mit den an das Studium angelehnten Materialien. Besonders beliebt sind dabei die Experimente, die letztlich auch eine wichtige Rolle im späteren Berufsalltag spielen. Besonders freut es uns natürlich, wenn wir einige Gesichter im Studium wiedersehen", so Prof. Gudermann. Für den Besuch des MINT-Interessierten Nachwuchses haben die beiden auch in diesem Jahr ein interessantes Programm zusammengestellt. Unterstützt werden Sie bei der Vermittlung der Inhalte und Durchführung der Experimente von Dr. Anke Rattenholl, Benjamin Pütz, Viktor Kartushin und Hannah Blattner. Von Montag, den 02.02. bis Donnerstag, den 05.02. bleiben die Schülerinnen und Schüler am Fachbereich IuM und erhalten einen realistischen Einblick in das Studienleben, wozu neben anderen Erfahrungen auch der Besuch der Mensa auf dem neuen Campus zählt. Im Wesentlichen soll den Gästen ein Pharmaproduktionsprozess vermittelt werden. Neben den allgemeinen Verhaltens- und Sicherheitsregeln im Labor geht es von der Handhabung der Pipetten über die Grundlagen der Zellkultur bis hin zur Proteinreinigung. In anschaulichen Versuchen wird beispielsweise der Zuckergehalt in Getränken analysiert. "Es ist klasse, dass meine Vorstellungen über dieses Studienfach durch diese Möglichkeit wirklich greifbar werden und so die Studienwahl erleichtern", resümiert eine begeisterte Schülerin. (th)