Fachbereich IuM überzeugt das Wissenschaftsministerium
Die Gewinner des Wettbewerbs "NRW.Forschungskooperationen" stehen fest. Gleich mit zwei Anträgen haben sich die Universität und die FH Bielefeld durchgesetzt.
Die Gewinner des Wettbewerbs "NRW.Forschungskooperationen" stehen fest. Gleich mit zwei Anträgen haben sich die Universität und die Fachhochschule Bielefeld durchgesetzt. Insgesamt fördert das Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen sechs Promotionsverbünde mit neun Millionen Euro bis 2015. Die beiden erfolgreichen Bielefelder Projekte kommen aus den Bereichen Nano- und Biotechnologie sowie Gesundheitswissenschaften und werden mit 3 Millionen Euro gefördert.
Das Verbundprojekt "Modellbasierte Realisierung intelligenter Systeme in der Nano- und Bio-Technologie" ist eine Initiative des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) der Fachhochschule und der Fakultäten für Biologie und Physik sowie der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld. Wissenschaftlicher Schwerpunkt der Kooperation ist das zukunftsweisende Thema "Energie und Ressourceneffizienz" speziell im Kontext nano- und biotechnischer Systeme. Das Spektrum reicht dabei von optimaler Informationsverarbeitung in biomedizinischen Systemen bis zur Erschließung biogener Energiequellen. In dem Kooperationsprogramm wird der weibliche wissenschaftliche Nachwuchs in den MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) besonders gefördert. Ziel ist es, die Promotionsstellen zu mindestens zwei Dritteln mit Frauen zu besetzen. Koordinator des Verbundes seitens der Uni ist Professor Dr. Andreas Hütten, Fakultät für Physik der Universität Bielefeld.
Das Forschungsteam aus dem Fachbereich IuM des Verbundprojekts "Modellbasierte Realisierung intelligenter Systeme in der Nano- und Bio-Technologie"sind:
Professor Dr. Christian Schröder (Koordinationssprecher)
Professor Dr. Bernhard Bachmann
Professor Dr. Anant Patel
Professor Dr. Marc-Oliver Schierenberg
Professor Dr. Axel Schneider
Das Förderprogramm ist Teil des Maßnahmenpakets zur Stärkung der Fachhochschulen, das Wissenschaftsministerin Schulze anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen im Herbst 2011 vorgestellt hatte. Die Fachhochschulen besitzen im Gegensatz zu den Universitäten kein eigenständiges Promotionsrecht. Daher kommt der verbesserten Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschultypen auf diesem Gebiet eine große Bedeutung zu.
Forschungskooperation MoRitS (Modellbasierte Realisierung intelligenter Systeme in der Nano- und Bio-Technologie):
Mindestens je ein Partner auf Seite der Fachhochschule Bielefeld und der Universität betreuen gemeinsame, interdisziplinär vernetzte Projekte. Damit entsteht eine einmalige, die Kompetenzen komplementär nutzende, Plattform zur Erforschung effizienterer nano- und biotechnischer Systeme.