Eingeladen hatte Prof. Lothar Budde, Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM). An der Gesprächsrunde nahmen Prof. Beate Rennen-Allhoff, die Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld, Dipl.-Ing. Gabriele Riedmann de Trinidad, Innovationschefin bei der Metro AG sowie Vorsitzende des Hochschulrates Ruhr West und Prof. Eva Schwenzfeier-Hellkamp, Studiengangsleiterin am Fachbereich IuM und Vorsitzende des VDI OWL teil.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie mehr Frauen für MINT-Berufe/-Studiengänge gewonnen werden können. Um diesem Ziel näher zu kommen wurden Konzepte ausgetauscht und bereits bestehende Erfolgsprogramme vorgestellt. Im Anschluss an den gewinnbringenden Austausch für alle Beteiligten machte man sich gemeinsam auf den Weg zur 11. Veranstaltung des "Ing.meet.ing". Dieses Event gilt als das Treffen der Technik in Ostwestfalen Lippe (OWL) und wird vom VDI OWL e.V. und VDE OWL e.V. durchgeführt. Im jährlichen Turnus treffen sich die Mitglieder beider Vereine, um mit ihren Gästen aus Wirtschaft, Hochschule und Politik über die Verbindung von Technik und Gesellschaft zu diskutieren.
Hauptrednerin an diesem Abend war Gabriele Riedmann de Trinidad, auch weil sie im Jahr 2011 eine Auszeichnung als eine der einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands erhielt (dib). Sie beleuchtete die zentrale Rolle von Gemeinschaftlichkeit und Interdisziplinarität und rief das Plenum dazu auf, sich immer wieder neu zu erfinden. Die Innovationszyklen werden schneller und Kooperationen immer wichtiger, so eine ihrer Kernaussagen.
"Wir sollten uns unserer Verantwortung als Ingenieurinnen und Ingenieure stärker bewusst werden und das Leben der Interdisziplinarität als echte Chance sehen, um Veränderungsprozesse kreativ und produktiv gemeinsam disziplinübergreifend zu gestalten. Unseren Nachwuchs sollten wir frühzeitig in den Veränderungsprozess mit einbinden und so für Faszination Technik sorgen", resümierte Prof. Eva Schwenzfeier-Hellkamp abschließend. (th)