INVACARE stellt elektrischen Rollstuhl für Forschungsprojekt zur Verfügung
Zum Start des Projektes LoCoMS Low-Cost Mechatronic Systems stellt die Firma INVACARE aus Porta Westfalica dem Fachbereich IuM...
Zum Start des Projektes LoCoMS Low-Cost Mechatronic Systems stellt die Firma INVACARE aus Porta Westfalica dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Fachhochschule Bielefeld einen elektrischen Rollstuhl zur Verfügung.
An dem elektrischen Rollstuhl soll unter anderem untersucht werden, wie die Fahrsicherheit durch den Einsatz zusätzlicher mechatronischer Komponenten erhöht werden kann. So soll z.B. der Wirkmechanismus für das Flattern der Vorderräder bei bestimmten Untergründen und Geschwindigkeiten analysiert werden, um die bei der Fahrt auftretenden Schwingungen zu reduzieren. Ein weiterer Aspekt der Forschung ist die Entwicklung eines Konzeptes zur Bewertung und Verbesserung des Fahrkomforts.
In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technik (BMWi) über 2,5 Jahre geförderten Projekt LoCoMS sollen Entwurfswerkzeuge zur Konzeption kostengünstiger mechatronischer "Baukasten"-Systeme entwickelt werden. Das Projekt wird gemeinsam von den Professoren Naumann und Waßmuth unter dem Dach des Forschungsschwerpunktes SyMM Systemoptimierung und Mechatronik im Maschinenbau im Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik durchgeführt. Projektpartner der Fachhochschule Bielefeld ist die Firma CAE Software & Systems in Gütersloh. Weitere Informationen zum Projekt folgen in Kürze an dieser Stelle.
Neben Untersuchungen am Anwendungsbeispiel "Elektrischer Rollstuhl" ist im Projekt LoCoMS auch die aktive Schallreduzierung am Beispiel "Arbeitskabine einer landwirtschaftlichen Maschine" vorgesehen.
Professor Rolf Naumann vom Fachbereich IuM der FH Bielefeld (links) und Jens Farwer, Leiter Research und Development bei INVACARE (rechts), der die Funktionsweise eines Rollstuhls Typ Storm 4 erläutert.