11.05.2015

Lust auf Leistung

Erfolgreicher Ausbildungs- und Fachkräftekongress im IZF Innovationszentrum Fennel in Bad Oeynhausen.

Mit fast 100 Anmeldungen war der Ausbildungs- und Fachkräftekongress am 29. April 2015 im Innovationszentrum Fennel (IZF), dem Kooperationspartner des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) in Bad Oeynhausen, ausgebucht. Die Teilnehmer erfuhren zu Beginn in einem spannenden Keynote Vortrag von Markus Hornig aktuelle Trends und Forschungsergebnisse zum Thema "Führung, Dialog und Motivation der Generationen Y und Z". Er zeigte in seinem Vortrag auf, wie Leistungssportler begleitet und motiviert werden und was Unternehmen aus dem Spitzensport lernen können. Hornig hat früher Leistungssportler trainiert und ist nach einem Studium an der Universität Bielefeld nun selbstständig als Coach und Berater tätig. Unter anderem berät er Silvia Neid, Bundestrainerin der Frauen Fußballnationalmannschaft.

Im zweiten Teil des Kongresses diskutieren die Teilnehmenden in verschiedenen Workshops rund um das Thema Fachkräftegewinnung. Brigitte Böwingloh vom Praxisbüro des Fachbereichs IuM erläuterte in ihrem Workshop, wie Unternehmen an qualifizierte Studierende kommen und wie sie sie ans Unternehmen binden können. Dabei zeigte sie die unterschiedlichsten Kooperationsmöglichkeiten, die die Fachhochschule Bielefeld für Unternehmen anbietet, auf. "Unternehmen müssen von den Studierenden frühzeitig als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden, indem sie zum Beispiel Praktikumsplätze anbieten oder sich am dualen Studium beteiligen".

Unterstützt wurde Böwingloh von den Studenten Paulo Pérez (Elektrotechnik, auf dem Foto rechts) und Simon Zumbusch (Wirtschaftsingenieurwesen). Die Teilnehmenden des Workshops interessierte insbesondere, welche Erwartungen die Studierenden an ihr zukünftiges Unternehmen haben. Die beiden Studierenden waren sich einig, dass sie auf jeden Fall eine attraktive und anspruchsvolle Tätigkeit machen möchten. "Darüber hinaus sollte der zukünftige Arbeitgeber aber auch persönliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten", so Simon Zumbusch. (bb)