25.07.2016

Phoenix Contact - Lean Production Workshop für Wirtschaftsingenieure

Am 27. Juni wurde eine Vorlesung von Prof. Franz Feyerabend für Studierende der Studiengänge Mechatronik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen in das Lean Lab von Phoenix Contact verlegt.

Das Unternehmen Phoenix Contact schult und trainiert in Schieder-Schwalenberg seine Mitarbeiter zum Thema Lean Production im neu gestalteten Trainingsbereich dem „Phoenix Contact - Lean Lab“.

Prof. Dr.-Ing. Franz Feyerabend bot im Rahmen seiner Lehrveranstaltung im Sommersemester 2016 am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) zahlreiche Lean-Workshops und Fachexkursionen bei unterschiedlichen Unternehmen und Branchen zum Thema Lean-Management an. Der Workshop bei Phoenix Contact war bei den Mechatronik-Studierenden sehr begehrt und die Plätze rasch ausgebucht.

Am 27. Juni wurde dann die Vorlesung für eine Gruppe von Studierenden der Studiengänge Mechatronik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen mit der Teilnahme am Lean Production Workshop in das Lean Lab von Phoenix Contact verlegt. Volker Hüppmeier als Leiter des Lean-Lab der Fa. Phoenix Contact führt zum Lean-Gedanken an: „Im Prinzip geht es darum, unnütze Abläufe im Arbeitsalltag zu erkennen, wegzulassen und sich auf das Wertschöpfende zu konzentrieren“.

In den letzten Jahren wurde ein umfangreiches Schulungsangebot für differenzierte Mitarbeitergruppen erarbeitet. In der Umgebung einer fiktiven Fabrik mit realen Produkten des Unternehmens werden Themen der schlanken Produktion in Teamarbeit erarbeitet. Die Workshops sind praxisbezogen und stellen eine Verbindung zwischen den notwendigen theoretischen Inhalten und konkreten betrieblich orientierten Aufgabenstellungen her. Der ganztägige Workshop für die Studierenden beinhaltete zwei Unterrichtseinheiten: Zum Einen, Lean Thinking „Kontinuierliche Verbesserung für Kunden und Mitarbeiter“ und zum Zweiten Transparenz und 100% Wertschöpfung „Transparente Produktion, für die der Kunde bereit ist zu zahlen.“

Die Studierenden haben in einer gemeinsamen Diskussionsrunde das Erlebte und die Wissensfestigung des Workshops evaluiert. Dabei hat den Studierenden vor allem das Arbeiten im Team und die reale Anwendung gefallen. „Man lernt mehr, wenn man Dinge selbst ausprobieren kann und nicht nur darüber redet. So wird das Wissen leichter verankert“. Die beiden Seminarleiter Florian Kaiser und Volker Hüppmeier halten fest: „Man kann sich kaum vorstellen, welche Steigerungen in der Produktivität so möglich sind“. Zum Ende der Veranstaltung fragte der Leiter des Lean Lab die Studierenden, ob sie die entscheidende Methode der Lean Production: xMV aus Süddeutschland kennen. Die Teilnehmer verneinen dies und Volker Hüppmeier lüftet das Geheimnis: Die Methode kommt eigentlich aus Bayern und besagt: Lean Production = xunder Menschenverstand.

Prof. Franz Feyerabend zieht ein positives Resümee zum Abschluss seiner Veranstaltungsreihe zum Thema Lean-Management „Ich freue mich als Professor mit meinen Studierenden gemeinsam an einem derartig kompetenten Workshop teilnehmen zu dürfen, das praktische Arbeiten und Montieren mit Schraubendrehern hat mir Spaß gemacht. Die Studierenden im Arbeitsteam haben mich immer wieder zu größeren Leistungen meinerseits motiviert. Es war schön engagierte und wissbegierige Studierende in unterschiedlichen betrieblichen Arbeitsaufgaben des Unternehmens wahrnehmen zu dürfen. Ein besonderer Dank gilt Volker Hüppmeier und dem Unternehmen Phoenix Contact, das den Besuch möglich gemacht hat. Es gibt auch schon Workshopeinladung für das nächste Sommersemester 2017.“ (ff)