12.12.2013

Praxis erleben an der Spritzgießmaschine von ARBURG

Die Firma ARBURG stellt Prof. Christoph Jaroschek und damit dem Labor für Kunststoffverarbeitung am Fachbereich IuM eine hochmoderne Spritzgießmaschine zur Verfügung.

Im November fand die offizielle Übergabe der Spritzgießmaschine des Unternehmens ARBURG, vertreten durch Michael Sperling (Vertrieb der ARBURG in OWL), an den Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik (FB IuM), genauer an das Labor für Kunststoffverarbeitung statt.

Nicht nur die 220 Erstsemester des Studiengangs Maschinenbau, die im Rahmen ihres Moduls Kunststofftechnik im Praktikum künftig an der Maschine den Spritzgießprozess und die dazu gehörigen Prozessgrundlagen lernen werden, freuen sich über die damit verbundenen Möglichkeiten.

"Es ist nicht die erste großzügige Leihgabe der Firma ARBURG. Es besteht bereits seit Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit", freut sich Prof. Christoph Jaroschek und spricht von "…einer hervorragenden Kooperation mit der Industrie, die gleichzeitig einen Indikator für die Praxisnähe darstellt." Aus zweierlei Hinsicht sei die Leihgabe wichtig für die Arbeit im Labor. "Zum einen lernen alle Studierenden des Studiengangs Maschinenbau die Grundkenntnisse im Umgang mit den nicht mehr weg zu denkenden Kunststoffen und zum anderen wird sie für die Forschung rund um das Thema 'Energiebedarf für die Produktion' genutzt", so Prof. Jaroschek.

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Bei der dem Fachbereich zur Verfügung gestellten Maschine "ALLROUNDER 370 E - 600 edrive" handelt es sich um eine komplette Fertigungszelle inklusive Materialvortrocknung und vollintegriertem Entnahmesystem. Besonders hervorzuheben ist auch die Steuerung der Spritzgießmaschine. Johannes Brikmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter des FB IuM dazu, "Die Studierenden lernen den richtigen Umgang mit der Maschine, was durch die intuitive Bedienung schnell möglich ist. Vor allem müssen sie hierbei nur eine Steuerung für alle Komponenten erlernen, da alle Elemente der Fertigungszelle mit integriert werden." "Trotz der beherrschbaren Technik gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten für Technikliebhaber" ergänzt Michael Sperling. Student Nils Link "Durch den Einrichtassistenten erklärt sich der Prozess quasi von selbst, so dass man eigentlich nichts falsch machen kann. Es ist toll, dass wir als Studierende die Chance haben, mit so einer Maschine zu arbeiten."

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Während der symbolischen Übergabe der Schlüssel-Karte macht Michael Sperling darauf aufmerksam, warum ARBURG gerne mit der Fachhochschule Bielefeld zusammenarbeitet: "Der Kontakt zu Hochschulen ist für uns überaus wichtig. Dabei konzentrieren wir uns auf Hochschulen mit Innovationskraft. Wir freuen uns über den Austausch und profitieren von den gemeinsamen Forschungsprojekten und dem Feedback zu unseren Maschinen." Die Studierendenzahlen sowie die am Fachbereich IuM bearbeiteten Projekte zu Werkzeugtechnologien konnten ARBURG überzeugen, die Spritzgießmaschine dem Labor für Kunststofftechnik zur Verfügung zu stellen. Über diese Anerkennung freuen sich Prof. Jaroschek und sein Team. (th)