13.03.2012

Praxis pur: Diplomarbeit mitten im Amazonas Regenwald

Eine technische Diplomarbeit mitten im Amazonas Regenwald wie ist das möglich? Die Antwort lautet: gemeindebasierter Wissenschaftstourismus.

Eine technische Diplomarbeit mitten im Amazonas Regenwald wie ist das möglich? Die Antwort lautet: gemeindebasierter Wissenschaftstourismus. Dieser Wissenschaftstourismus wurde durch die Stiftung Amazonica in Kooperation mit der Hochschule München ins Leben gerufen und wird seit einiger Zeit auch durch den Fachbereich IuM unterstützt. Sebastian Jungfermann aus dem Studiengang Elektrotechnik präsentierte nun am 5. März 2012 im Rahmen seines Kolloquiums die Ergebnisse seiner Diplomarbeit in Ecuador. Betreut wurde die Arbeit von Professorin Eva Schwenzfeier-Hellkamp, die für die Zusammenarbeit mit der Stiftung Amazonica verantwortlich ist. Diese Kooperation ermöglichte es dem Studenten, praxisbezogene Untersuchungen in den Bereichen Photovoltaik, Beleuchtung und Sicherheit in Sharamentsa in Ecuador durchzuführen.

Sebastian Jungfermann installierte in enger Zusammenarbeit mit den Gemeindebewohnern eine Anlage, welche es erlaubt den Energieertrag eines Photovoltaik Moduls durch Sonnennachführung zu steigern, einen sogenannten PV-Tracker. Diese Anlage soll die Energieausbeute der bereits installierten Photovoltaik Module erhöhen. Des Weiteren untersuchte er die bereits installierte Beleuchtung in den Gebäuden der Gemeinde. Die Messdaten und Erkenntnisse dienen als Informationsquelle für Projekte im Zusammenhang mit LED-PV-Inselsystemen, die ebenfalls im Fachbereich IuM durchgeführt werden.

Weitere Infos unter: www.amazonica.org

 

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Sebastian Jungfermann präsentiert im Rahmen seines Kolloquiums die gewonnenen Erkenntnisse aus Ecuador

 

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Die faszinierende Landschaft gepaart mit der
interessanten Kultur und der interkulturelle Austausch
machte den Aufenthalt für Sebastian Jungfermann zu
einem einzigartigen Erlebnis.