Prof. Dr. Lutz Grünwoldt hatte zu diesem Treffen eingeladen. Als prominenter Gast war Carsten Johnson, Regional-Cisco-Academy-Manager, aus Berlin angereist.
Themen des Workshops waren unter anderem der Fachkräftebedarf in Deutschland auf dem IT-Markt im Wandel von Industrie 4.0 und neue Lernangebote auf der Lehr- und Lernplattform "NetSpace". Zwei der diskutierten Thesen waren, dass "... grundlegende IT-Kompetenzen, einschließlich Prozess-, System- und Problemlösungswissen, zu Standardqualifikationen für künftige Berufsbilder (werden) und dass neue Arbeitsanforderungen entlang der Wertschöpfungsketten nicht nur zu veränderten Kompetenzanforderungen (führen), sie sind auch Kristallisationspunkte für neue, hybride Qualifikationsvarianten. Die Auswirkungen der 4.0-Qualifikationen in das Berufesystem werden tendenziell dazu führen, dass sich viele existierende Berufsbilder und -strukturen verändern werden". Im Einzelnen bedeutet das, dass die Vermittlung von allgemeinen IT-Kenntnissen und im speziellen von Kenntnissen auf dem Gebiet der Vernetzung elektronischer Systeme für alle Zweige der Ingenieurwissenschaften zum Standardportfolio der Curricula gehört.
Neben den Zertifikatskursen, die ausschließlich von qualifizierten Instruktoren gehalten werden dürfen, bietet Cisco nun auch Kurse auf der Netspace-Platform an, die von nicht zertifizierten Lehrkräften genutzt werden können. Dazu zählen u.a. Kurse wie "Introduction to the Internet of Everything (IoE)", "Linux Essentials", "Smart Grid Essentials", "IoE: Connecting Data" oder " IoE: Connecting People & Process". Professoren, die an der Nutzung dieser umfangreichen Lehrmaterialien interessiert sind, können sich gern an Prof. Grünwoldt wenden. (lg)