Siegerteam des OWL-Cups zu Gast am Fachbereich IuM
Das fünfköpfige Siegerteam des diesjährigen OWL-Cups „Formel 1 in der Schule“ besuchte einen Tag lang das Werkzeugmaschinenlabor.
Die "Ravensberger Erfinderwerkstatt", so heißt die Gruppe zu der auch das fünfköpfige Siegerteam des diesjährigen OWL-Cups "Formel 1 in der Schule" in der Juniorkategorie gehört. Die jungen Erfinderinnen und Erfinder des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums in Halle/Gütersloh besuchten am Donnerstag, den 9. April das Werkzeugmaschinenlabor des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik.
Bei der Erfinderwerkstatt handelt es sich um ein Team von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe verschiedener Schulen im Umkreis von 200 km, die am Wettbewerb "Formel 1 in der Schule" teilnehmen. Die jungen Gäste des Fachbereichs haben nicht nur Platz 1 des OWL-Cups 2015 gewonnen, sondern auch an der Landesmeisterschaft NRW teilgenommen und dort ebenfalls den Sieg nach Hause getragen. Die nächste Station ist der Bundeswettbewerb in Hockenheim im Mai dieses Jahres.
Aus diesem Anlass ist die Gruppe - Birte (11 Jahre), Julie (12), Mehmet (13), Malte (13), Amy (14), sowie ihr betreuender Lehrer Herr Biedermann für ein paar Stunden in das Werkzeugmaschinenlabor der Fachhochschule Bielefeld gekommen, um die Entstehung eines Rennwagenmodells in live und in Originalgröße auf einem CNC Fräszentrum verfolgen zu können. Bei dem Modell handelt es sich exakt um das gleiche, welches in den Wettbewerben siegreich war und dafür in Balsaholz nach strengen Regeln gefertigt wurde. Das CAD Modell entstand im Solid Edge und war auch die Vorlage für die CAM Fertigung im Werkzeugmaschinen Labor.
Wichtig war, mit den bereitgestellten Aluminiumrohteilen die einzelnen Fertigungsstufen wie Spannen im Schraubstock, Antasten des Werkstücknullpunktes, Schruppen und Schlichten, Umspannen durchzuführen und zu erklären, damit das Team für den Bundeswettbewerb die nach den Wettbewerbsregeln erforderlichen Materialien zur Ausgestaltung eines Info-Standes und für die Anfertigung einer Präsentationsmappe zur Verfügung hat.
"So engagiert und einsatzfreudig, wie die Jugendlichen mit viel Vorwissen die Sache angingen und fehlendes Wissen aufholen wollten, lässt für mich keinen Zweifel daran aufkommen, dass es um die Zukunft der angehenden Jungingenieure sehr gut bestellt ist", resümierte Roland Foth, Mitarbeiter des Werkzeugmaschinenlabor im Fachbereich IuM. (rf)