01.06.2012

Vielfältige Vorteile durch interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Studierenden der Fachbereiche Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) sowie Architektur und Bauingenieurwesen der FH Bielefeld arbeiten gemeinsam an dem Projekt „FH-Standort im Klimapark Rietberg“. Die fachübergreifende Zusammenarbeit trägt erste Früchte.

Die Studierenden der Fachbereiche Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) sowie Architektur und Bauingenieurwesen der FH Bielefeld arbeiten gemeinsam an dem Projekt "FH-Standort im Klimapark Rietberg". Die fachübergreifende Zusammenarbeit trägt erste Früchte.

Am 29. Mai 2012 trafen sich die Studierenden der beiden Fachbereiche, um sowohl architektonische als auch ingenieurmäßige Belange bei der Lösung der Bauaufgabe zu berücksichtigen. Während derzeit drei Master-Studentinnen des Studienganges "Integrales Bauen" jeweils einen Entwurf als Genehmigungsplanung für den neuen FH Standort anfertigen, plant eine IuM-Studentin ein FH -Logo in farbiger Photovoltaik, welches am Gebäude angebracht werden soll. Für zwei weitere IuM-Studierende steht die Fragenstellung im Vordergrund, wie die Einsparung des Wärmebedarfs für die Gebäudeversorgung durch den Einsatz solarthermischer Anlagen gewährleistet werden kann. Die Studierenden werden fachlich von Professor Joachim Bahndorf, Professor Niebuhr, Professorin Eva Schwenzfeier-Hellkamp und Professorin Sonja Schöning sowie dem Lehrbeauftragtem Herrn Thole begleitet.

Mitte 2011 wurde der 'Klimapark Rietberg' offiziell eröffnet. Das etwa 12.000 Quadratmeter große Gelände ist in den Gartenschaupark Rietberg integriert und eine der Aktivitäten der Stadt Rietberg in Sachen Klimaschutz. Der Fachbereich IuM ist dabei einer von 14 aktiven Partnern. Innerhalb der Parkanlage soll demnächst ein FH-Gebäude entstehen, das zu Forschungszwecken, zum Unterrichten von Kindern, als Arbeits-, Ausstellungs- und Vortragsort genutzt werden soll. Dieses Bauprojekt gehen nun die Studierenden der Fachbereiche Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) sowie Architektur und Bauingenieurwesen gemeinsam an, um neben der fachspezifischen Ausbildung in der eigenen Disziplin, die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team zu erlernen. Denn im späteren Berufsleben ist die Zusammenarbeit eine zwingend erforderliche Grundlage zur Lösung einer gesamtoptimierten Bauaufgabe.

Gruppenfoto-2012-05-29


Die fachübergreifende Zusammenarbeit trägt erste Früchte:
(v.l.): Katrin Eichenhofer, Christiny Lim Lwan, Henrike Albrecht (Studentinnen des Master-Studiengangs "Integrales Bauen"), Christina Bleiker, Yvonne Strzys, Patrick Ribbe (Studierende des Fachbereichs IuM), IuM-Professorin Eva Schwenzfeier-Hellkamp.